Frey Elfter in Titisee-Neustadt

|

Beim Bundesliga-Rennen in Titisee-Neustadt kam Martin Frey am Samstag am Ende auf Platz elf. Katleen Bock aus Hülben landete bei den Juniorinnen auf Rang fünf, der Grafenberger Luca Girke wurde Vierter.

 Das Rennen von Martin Frey lässt sich in zwei Teile splitten. Den ersten, in dem er mächtig gegen einen Widerstand ankämpfen musste, den zweiten, in dem der Knoten fast schlagartig aufging und der Bad Uracher von Position 21 noch zehn Plätze nach vorne fuhr. Wäre das Rennen nicht experimentell kurz gewesen, mit einer Siegerzeit von 57:55 Minuten, wären die Top-Ten noch drin gewesen. Der Grund, dass er in Runde drei fast eine Minute schneller fahren konnte als in Runde zwei, war sechs Tage zuvor zu suchen. Die Belastung von der Marathon-DM in Gruibingen (15.) steckte übermäßig lang in den Knochen. „Schade nur, dass es wieder kein Ergebnis ist, das richtig zum Vorzeigen wäre“, erklärte Frey. 2:23 Minuten Rückstand auf den neuseeländischen U23-Weltmeister Sam Gaze wurden für den 23-Jährigen gemessen.

Mit sehr erfreuter Miene stand dagegen sein Vereinskollege Girke nach dem Rennen der Junioren im Zielraum an der Hochfirst-Weltcup-Schanze. „Ich hätte nie gedacht, dass es so gut läuft“, meinte der Biker vom TSV Dettingen/Erms. Er kam als Achter aus der ersten von fünf Runden und schob sich dann gemeinsam mit dem gesundheitlich etwas angeschlagenen WM-Fünften David List aus Friedrichshafen immer näher an Rang drei heran. Zurnieden griff am Ende einer längeren Steigung an und riss eine kleine Lücke, doch Girke konnte immerhin List hinter sich lassen und den vierten Rang erobern, 1:13 Minuten hinter dem Sieger Moritz Schäb (50:03). „Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden“, bilanzierte Girke.

Bei den Juniorinnen gelang Katleen Bock der Sprung aufs Fünfer-Podium. In Runde zwei musste sie ihr Tempo etwas drosseln, verlor dadurch den Anschluss an Position drei, wahrte aber Rang fünf. „Ich konnte dann mein Tempo fahren, es lief echt gut“, kommentierte sie ihr Ergebnis mit 7:14 Minuten Rückstand auf Ronja Eibl (46:22).

Das klingt nach enorm viel, doch die Grosselfingerin war bei den Juniorinnen eine Liga für sich. Die WM-Siebte war auf ihren vier Runden sogar eine Minute schneller als die deutsche MTB-Legende Sabine Spitz zu diesem Zeitpunkt.

Auf Rang zwei von Leonie Daubermann hatte Katleen Bock schon nur noch 3:18 Minuten Differenz und zu Platz vier von Leonie Fend fehlten zwölf Sekunden. Unzufrieden mit ihrer Leistung war Nina Küderle vom TSV Böhringen. Als Siebte hatte sie 9:08 Minuten Rückstand. „Nein, das war nichts heute“, schüttelte sie den Kopf.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Varieté: Von den biegsamen Fünf

Zur Premiere des Traumtheaters gab es zwar kein volles Haus, aber staunende, lachende und begeisterte Gesichter. Es sind solche Abende, die den Alltag farbig anpinseln. weiter lesen