Der TTC will nicht rauf

In den vergangenen Jahren verzichteten immer wieder Teams der 2. Bundesliga auf den Aufstieg. Der TTC Frickenhausen würde sich da einreihen.

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Alfredas Udra und der TTC Frickenhausen sind derzeit gut drauf.  Foto: 

Derzeit führt Hilpoltstein mit einem Punkt vor Frickenhausen und Passau. Dann kommt der TSV Ober-Erlenbach mit dem Ex-Frickenhäuser Dang Qiu - und der TSV will aufsteigen.

In der 2. Bundesliga spielt man an zwei Platten mit Doppel auf sechs Gewinnpunkte. In der 1. Bundesliga spielt man auf drei Gewinnpunkte - nur Einzel an einer Platte. Der TTC Frickenhausen verabschiedete sich vor einem kappen Jahr aus der ersten Liga, weil einige wichtige Sponsoren absprangen. Nun spielt man wieder großartiges Tischtennis mit langen Ballwechseln. Gegen Hilpoltstein gab es für Zeljko und Co stehende Ovationen. Das Team aus dem Neuffener Täle kann Meister werden, wird aber einen Aufstieg nicht wahrnehmen. Da müsste schon ein Sponsor aus Japan oder China einsteigen.

Man bietet tolles Tischtennis, die Fans, es werden wieder mehr, sind begeistert. Der TTC hat ein junges Team, derzeit aber ohne einen deutschen Nachwuchsspieler. Beim 6:1 gegen den Spitzenreiter waren die 180 Fans begeistert. Doch man müsste bei Aufstieg neue Spieler verpflichten und ob Timo Boll dann tatsächlich noch als Zugnummer mitspielt, ist fraglich.

Frickenhausen würde neue finanzielle Mittel benötigen - der Etat in der 2. Liga beträgt ein Viertel des Erstliga-Etats. So peilt der TTC den Titel an, wird nach derzeitigem Stand nicht aufsteigen können, will aber langfristig ein Team für höhere Ziele aufbauen.

Am Sonntag spielt man in Jülich, dann folgen zwei Heimspiele gegen Borussia Dortmund und Bad Königshofen. Die Zuschauerzahl tendiert gegen 200 mit Aufwärtstrend, in der 1. Liga kamen immer mehr als 600.

Doch man sieht auch attraktives Tischtennis in der 2. Liga. Gegen Hilpoltstein strahlten Manager Veith und Präsident Wohlhaupter-Herrmann um die Wette.

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