Das Duell der Absteiger

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Am Wochenende treffen die beiden Bezirksligaabsteiger aus Rübgarten (38) und Glems (25) im direkten Duell aufeinander. In der letzten Saison behielt im Hinspiel der TSV Glems mit 3:0 die Oberhand, im Rückspiel konnte sich der SSV Rübgarten beim 4:1-Heimsieg revanchieren. Nun gibt es die Neuauflage des Duells eine Klasse tiefer.

Unterschiedlicher hätten die vergangenen Wochen und Spiele für beide Teams kaum laufen können. Während der TSV Glems nach drei Niederlagen in Folge sich wohl endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hat und aktuell im Niemandsland der Tabelle steht, hat der SSV Rübgarten seine Serie ausbauen können und ist mittlerweile seit 15 Spielen unbesiegt.

„Eine Rechnung offen“

Die letzte Niederlage kassierten die Männer von Trainer Klaus Reichert am dritten Spieltag. Damaliger Gegner: der TSV Glems. „Gegen Glems haben wir noch eine Rechnung offen, das ist bisher die einzige Mannschaft, die uns bezwingen konnte“, sagt SSV-Kapitän Marc Albien zum anstehenden Kräftemessen. Trotz der langen Serie ohne Niederlage ist der Mittelfeldakteur nicht ganz zufrieden mit der aktuellen Situation. „Es war sehr ärgerlich, dass wir vor dem letzten Spiel zweimal unentschieden gespielt haben“, sagt Albien mit Blick auf die direkten Duelle der Konkurrenten. Immerhin konnte im letzten Spiel gegen die TG Gönningen ein Dreier eingefahren werden. „Wir haben zwar hoch gewonnen, haben aber dennoch Luft nach oben“, sagt Albien. Den TSV Glems schätzt Albien stärker ein. Insbesondere müsse man auf Ferenc Grosc aufpassen, der immer in der Lage sei ein Tor zu erzielen. „Wir müssen Glems unter Druck setzen, die sind vielleicht noch etwas verunsichert nach der zweiten Halbzeit gegen Pfullingen, in der sie vier Gegentore gefangen haben“, meint Albien. Da man zuhause spiele wolle man den Zuschauern ein gutes Spiel bieten und die drei Punkte in Rübgarten behalten.

Die SG Reutlingen II hat ein taffes Programm, bevor es in die Winterpause geht. Zunächst geht es gegen den Ligaprimus aus Sondelfingen, am kommenden Mittwoch muss das Team von Trainer Ivo Kvesic nach Unterhausen und zum Abschluss reist man zum Aufstiegskandidaten VfL Pfullingen II. Am vergangenen Spieltag hatte man es mit dem TSV Pliezhausen zu tun. „Das Spiel gegen Pliezhausen war der erwartet schwere Gradmesser. Die waren uns mit ihrer individuellen Klasse an dem Tag einfach überlegen“, gibt Stürmer Jim Votteler-Veit zu und fügt an: „am Wochenende ist ein nicht minder schwerer Brocken bei uns zu Gast.“ Im Hinspiel habe man gut mitgespielt, das glücklichere Ende hatte damals aber der TSV Sondelfingen. Zwar habe der TSV Sondelfingen eine sehr stark besetzte Offensive, dennoch wolle man aus einer kompakten Grundordnung agieren, den Gegner unter Druck setzen und immer wieder Nadelstiche setzen.

„Vielleicht können wir ja mal einen Großen ärgern“, sagt Votteler-Veit. Und weiter: „Wir werden trotz ein paar Ausfällen eine schlagfertige Truppe auf den Platz stellen.“

Das Spiel des TSV Oferdingen (15) gegen den FC Mittelstadt (3) findet voraussichtlich am 17. Dezember statt.

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