Beim SV Würtingen weht ein frischer Wind

Die ersten Spiele nach der Winterpause haben gleich Brisanz in sich. An der Tabellenspitze der Münsinger A-Liga kann einiges in Bewegung kommen.

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Spitzenreiter SV Zainingen (33 Punkte) muss beim TSV Kohlstetten zeigen, wie gut die Vorbereitung in der Winterpause abgelaufen ist. Kohlstetten, in der Hinrunde nicht so stark wie erhofft, will sich von Platz neun (18 Punkte) verabschieden und in der Rückrunde das obere Tabellendrittel anvisieren. Trainer Roland Fischer: "Wie jedes Jahr ist das erste Spiel nach dem Winter vorwiegend eine Standortbestimmung. Wir haben ein paar angeschlagene Spieler, bei denen wir nicht wissen, ob sie bis Sonntag fit sind." Der kleine, aber qualitativ hochwertige Kohlstetter Kader lebt von der Geschlossenheit und Ausfälle wiegen da gleich schwer.

Um einen möglichen Platzwechsel geht es im Fernduell zwischen dem TSV Holzelfingen und dem TSV Pfronstetten/Wilsingen. Die Holzelfinger, derzeit auf Platz zehn (18 Punkte) erwarten den Zwölften FC Römerstein (14). Die Pfronstetter (Platz acht mit 19 Punkten) müssen auswärts beim WSV Mehrstetten antreten. Die Mehrstetter, die bisher in der Vorrunde für einige positive Überraschungen sorgten und zu Recht auf Platz fünf (27 Punkte) stehen, können sich bei einem Sieg an das Spitzentrio heranschieben.

Einiges vor hat auch der SV Würtingen, der vor der Winterpause nicht richtig in die Gänge gekommen ist und einen Trainerwechsel vorgenommen hat. Die Rote Laterne der Liga soll möglichst schnell abgegeben und der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden. Bei nur einem Punkt Rückstand auf die SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten (spielfrei), ist zumindest das erste Ziel bereits morgen machbar. Und auch ansonsten ist man beim SVW optimistisch: "Wir hatten eine prima Vorbereitung mit sechs Testspielen, die alle gut verlaufen sind. Unsere zwei offensiven Neuzugänge fügen sich prima in das Team ein und sorgen für frischen Wind", sagt der Spieler Florian Frankenstein. Ein Sieg gegen den SV Bremelau könnte für eine Initialzündung und Motivation sorgen. Allerdings stehen noch einige Namen auf der Verletztenliste, wer da morgen eingesetzt werden kann, entscheidet sich kurzfristig.

Die zweite Saisonhälfte verspricht nicht nur im Tabellenkeller Spannung. Von Rang sieben bis zwölf ist ein dichtgedrängtes Mittelfeld vorhanden, und mindestens sechs Teams sind noch im Rennen um den Aufstieg mit von der Partie. Die besten Karten werden hierfür dem SV Zainingen, dem FC Engstingen und der TSG Upfingen zugesprochen, wobei Upfingens Abteilungsleiter Markus Blankenhorn diesbezüglich auf die Bremse tritt: "Leider war unsere Vorbereitung durch den Winter nicht optimal. Wir haben auch noch ein oder zwei Verletzte. Außerdem ist es in dieser Phase schwer eine Prognose abzugeben, da wir weder den momentanen Leistungsstand des Gegners kennen, noch unseren eigenen zuverlässig einschätzen können."

Unter diesem Aspekt wird der erste Spieltag nach der Winterpause morgen besonders interessant und wegweisend.

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