Die SSG-Schwimmer steigen in die 2. Liga auf
Tolle Erfolge: Die Schwimmer der SSG Reutlingen/Tübingen schafften beim Aufstiegswettkampf in Freiburg den Sprung in die 2. Bundesliga. Die SSG- Schwimmerinnen verhinderten den Abstieg in die Oberliga.
Am Wochenende fand im Freiburger Westbad der Aufstiegwettkampf der sechs besten Frauen- und Herrenmannschaften der Oberligen von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen statt. Saarland und Thüringen besitzen keine DMS-Mannschaften. Mit einem soliden Punkteergebnis aus der Vorrunde konnten die Reutlinger/Tübinger SSGler hoffen, den Aufstieg zu meistern. Und ein Traum wurde wahr. In einem gemeinschaftlichen Kampfrausch schafften es die Jungs nochmals, ihre Bestzeiten der Vorrunde zu steigern. Mit satten 1000 Punkten mehr besiegelten sie als zweitbeste Mannschaft hinter der SG Region Freiburg (45 676 Punkte) ihren Aufstieg.
"Die Stimmung in der Mannschaft war galaktisch. Wir hätten nicht gedacht, dass wir die wirklich guten Ergebnisse der Vorrunde noch steigern könnten, aber jeder von uns hat nochmals Bestzeiten aufs Parkett gelegt. Es war phänomenal", jubelte SSG-Trainer Nico Moritz hinterher.
Vom Trommelwirbel und Megaphongedröhne ließen sich die Fünfmalstarter, Alexander Falk und Leon Fischer von der Euphorie anstecken und erschwammen zusammen 7432 Punkte. Die meisten Punkte holte Falk mit seinen 100 Meter Freistil, die er in 52,19 Sekunden zurücklegte und damit 732 Punkte verdiente. Fischer schaffte erneut Vereinsrekorde über die 50 Meter Rücken (25,87 Sekunden) und 100 Meter Rücken (55,53 Sekunden). Damit holte er 846 und 847 Punkte.
Ebenfalls neue Vereinsrekorde vollbrachte das Delphintalent, Ingmar Rieger, mit 57,31 Sekunden auf 100 Meter und 2:09,63 Minuten auf 200 Meter. Mit ihrem Gesamtpunktestand von 44 334 Punkten wären die SSG-Jungs in der Zweiten Bundesliga Süd auf Platz sechs von zwölf. Nun können sie 2013 beweisen, dass sie keine Oberliga-Kandidaten mehr sind.
"Der Aufstieg ist geschafft und wir sind ganz heiß auf die Zweite Liga", fügte der Tübinger Zweittrainer Alexander Schäfer hinzu.
Auch die SSG-Nixen konnten ihren Abstieg in die Oberliga verhindern. Mit 41 312 Punkten sicherten sich die Reutlinger/Tübinger Mädels einen sicheren siebten Platz in der Zweiten Bundesliga Süd. Gastgeber TSV Hohenbrunn-Riemerling (46 201 Punkte) wird zusammen mit der SG Stadtwerke München (47229 Punkte) in die Erste Bundesliga aufsteigen. Die meisten Punkte holte diesmal die Reutlingerin Svenja Gerstenberger. Die Studentin, die am Freitag noch eine Prüfung absolvieren musste, konnte trotz wenigem Training eine Bestzeit auf 50 Meter Delphin (29.2 Sekunden) hinlegen. Am meisten Punkte bekam sie für ihre 100 Meter Freistil, 728 Punkte, in 58, 77 Sekunden.
"Eine richtige Punktebank ist auch die Reutlingerin Maren Reinhard. Sie kann seit Jahren konstant solide Leistungen auf ihren Bruststrecken abrufen. Das macht ihr so schnell keiner nach", meinte Trainer Steffen Amman zu den Zeiten seiner Mädels. Die 200-Meter-Brustzeit mit 2:44,67 Minuten (617 Punkte) haben Amman am besten gefallen. Die meisten Punkte auf den Einzelstrecken holte Theresa-Anna Pfeiffer mit ihren 50 Meter Kraul. Sie sammelte in 30,67 Sekunden 734 Punkte. Den Tübinger Schwimmerinnen, Katharina Falk, Bettina Merkle und Greta Groten gelang es, trotz des kurzen Abstandes zur Vorrunde, neue Bestzeiten zu erreichen.
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Autor: LIVI | 08.02.2012
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Aufsteiger in die 2. Liga ist die SSG Reutlingen/Tübingen - von links: Alexander Schäfer, Philipp Köhler, Holger Richter, Malte Müller (etwas verdeckt), Alexander Falk, Maximilian Mehnert, Ingmar Rieger, Leon Fischer, Moritz Großmann, Nico Moritz.
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