Starkes Frank-Comeback

Egal ob in Leipzig oder Bernhausen. Die Leichtathletinnen der TuS Metzingen, Katharina Maisch und Leonie Frank, eilten am Wochenende wieder von Erfolg zu Erfolg. Auch um Normen hat man sich gekümmert.

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Zwei Mal hatte Leonie Frank kein Brett, musste sich deshalb im Weitsprung mit 5,09 Metern zufriedengeben.  Foto: 

Katharina Maisch (TuS Metzingen) kommt immer besser in Fahrt und belegte mit einer erneuten Bestleistung von 15,65 Meter beim Werfertag des LAZ Leipzig den dritten Platz im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U20. Den U20-EM-Qualifikations-Wettbewerb gewann Claudine Vita (16,15/SC Neubrandenburg), dicht gefolgt von Alina Kenzel (16,06/VfL Waiblingen). Mit Sarah Schmidt (15,62/LV 90 Erzgebirge) und Anika Nehls (15,34/SC Neubrandenburg) konnte Katharina Maisch allerdings zwei direkte Konkurrentinnen im Wettstreit um die drei EM-Startplätze hinter sich lassen.

Fast zwei Jahre nach ihrem letzten Siebenkampf kehrte Leonie Frank (TuS Metzingen) beim Internationalen Mehrkampf-Meeting in Bernhausen in den Kreis der Siebenkämpferinnen zurück und erfüllte mit 4593 Punkten und Rang vier auf Anhieb die Norm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, sofern für 2015 noch ein Ausrichter für diese Meisterschaften gefunden wird. Mit ihren Leistungen war die 19-jährige Fellbacherin allerdings nicht ganz zufrieden, blieb sie doch über 400 Punkte hinter ihrer U20-Bestleistung aus 2013.

Nach ordentlichen 100 Meter Hürden (15,28 Sekunden), lieferte die TuS-lerin mit 1,63 Meter im Hochsprung und bei größter Hitze die beste Höhe aller Juniorinnen ab. Mit ihrer Kugelstoßweite (9,94 Meter) und der 200-Meter-Zeit (26,95 Sekunden) war die Fellbacherin hingegen nicht zufrieden.

Zu Beginn des zweiten Tages standen im Weitsprung nach drei Versuchen 5,09 Meter und die Erkenntnis von Trainer Uwe Euchner, in zwei von drei Versuchen das Brett nicht getroffen zu haben. Nach soliden 35,76 Meter im Speerwurf musste Leonie Frank im abschließenden 800-Meter-Lauf des Siebenkampfes ihrem hohen Anfangstempo und der Hitze Tribut zollen und überquerte nach 2:37,21 Minuten erschöpft die Ziellinie im Fleinsbachstadion von Bernhausen. „Leonie hat ihren Siebenkampf trotz durchwachsener Leistungen durchgezogen. Jetzt wissen wir, wo wir stehen und können bis zu den Landesmeisterschaften in sechs Wochen noch aufsatteln“, zeigte sich TuS-Trainer Uwe Euchner wie immer zuversichtlich.

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