VfL klettert nach Heimsieg

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Nachdem die erste Hälfte sehr ausgeglichen ablief und sich beide Teams mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause begaben, bedurfte es einer Vier-Tore- Führung der Gäste, ehe die Echazkrokodile zuschnappten und den Aufsteiger klar schlugen.

Von Beginn an war das Derby geprägt vom harten Kampf der beiden Abwehrreihen. Auf Seiten der Hausherren zeigte zudem Torhüter Magnus Becker zahlreiche Paraden. So kam es, dass sich kein Team einen großen Vorteil verschaffen konnte. Zwar führten die Hausherren bis zum 10:10 (25.) teilweise mit zwei Toren, eine größere Führung konnte vor gut 800 Zuschauern nicht erzielt werden.

Direkt nach der Pause konnten die Gäste durch einen Strafwurf von Lucca Holder und einem Treffer von Dominik Eisele ihrerseits mit zwei Treffern in Führung gehen (32.). VfL-Kapitän Micha Thiemann brachte den VfL mit seinem vierten Treffer von der Strafwurflinie in der 34. Minute wieder auf 13:14 heran. Die Gäste konnten bis auf 14:16 vorlegen, ehe Marc Breckel und Patrick Bauer, der seinen ersten Treffer in der dritten Liga erzielte, erst ausgleichen (39.) und danach gar wieder in Führung bringen. Zwei Thiemann-Treffer innerhalb von weiteren zwei Minuten brachten erstmals eine Drei-Tore-Führung für die Echazkrokodile. Als Axel Goller gar auf 20:16 erhöhte, war die Halle am brodeln. In dieser Phase wirkte das von den früheren Pfullinger Bundesligaspielern Ralf Bader und Markus Locher trainierte Team von den Fildern etwas ideenlos. Erst ein Treffer ins leere VfL-Tor  durch Hannes Grundler und ein weiterer Treffer von Daniel Roos brachten die Gäste wieder auf Schlagdistanz. Ein weiteres Mal Axel Goller und Marc Breckel sorgten, bei einem Gegentor, dafür, dass das Team aus der Echazstadt zehn Minuten vor Spielende wieder mit drei Toren in Führung lagen. Je zwei Tore von Daniel Schliedermann und Torhüter Magnus Becker sorgten innerhalb von 120 Sekunden gar für eine Sieben-Tore-Führung für die Echazkrokodile, die mit zunehmender Spielzeit immer bissiger wurden. Als Micha Thiemann in der 54. Minute eine Zeitstrafe erhielt, konnten die Gäste per Strafwurf zum 26:20 verkürzen. Dennoch ließen die Echazkrokodile die Maddogs nur noch etwas zappeln und siegten am Ende verdient mit 31:24.

Gästetrainer Ralf Bader meinte nach dem Spiel: „Ich wollte ohne Emotionen hier hereinlaufen, dies gelang nur bedingt“. Zur Leistung seines Teams meinte er kritisch, dass man zwar besser wieder aus der Kabine kam, man es nach dem 20:16 allerdings versäumte nachzulegen.

 VfL-Trainer Till Fernow, der sich schwer tat weitere Superlativen für das heimische Publikum zu finden, lobte besonders Daniel Schliedermann und Axel Goller, die in der zweiten Hälfte noch einmal richtig aufdrehten, so wichtige Treffer erzielten.

So spielten sie

VfL Pfullingen: Schlipphak – Schliedermann 4, Wittlinger 2,  Mayer 1, Breckel 3, Keupp,  Maier, Thiemann 7/5,  Bauer 3, Müller, Goller 6,  Hertwig 2, Hiller 2.

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