VfL bricht nach der Pause regelrecht ein

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Nico Hiller sah in Nußloch die Rote Karte. Foto: Grundler  Foto: 

Nichts wurde es mit einer Überraschung für den VfL Pfullingen in der 3. Handball-Liga. Nach der klaren Niederlage in Nußloch hat man ein negatives Punktekonto, aber viel Abstand auf die Abstiegsränge. Die SG Nußloch ist wieder Tabellenführer, da atmete Trainer Christian Job auf, denn in der ersten Halbzeit sahen die Fans ein Spiel auf Augenhöhe mit VfL-Vorteilen, der wieder eine starke erste Halbzeit zeigte. Aber ein Spiel dauert eben 60 Minuten, siehe Horkheim-Spiel, da war es umgekehrt. Doch zwei Spieler fehlten eben. Dabei sah es für die Echazstädter gut aus, die eine prächtige erste Halbzeit in der Olympia-Halle hinlegten und Nußloch in Bedrängnis brachte. Die Fernow-Schützlinge führten im Rhein-Neckar-Kreis mit 5:2, dann nach 6:7-Rückstand mit 11:7 in der 14. Minute, hatten also einen 5:0-Lauf hingelegt. Nußloch kam heran, lag immer noch 11:13 zurück, konnte bis zur Pause zum 13:13 ausgleichen. Dann kam die zweite Halbzeit und in den ersten 14 Minuten gelang dem VfL tatsächlich nur ein einziges Tor. Man benötigte zehn Minuten, um wieder zu treffen, lag 14:16 zurück, dann stand es aus VfL-Sicht 14:21. Die Fans feierten einen 8:0-Lauf der SG in zwölf Minuten. Nach Schliedermanns Tor stand es 22:17 und dann 25:17. Es folgten drei Tore in Folge für den VfL (Hertwig, Friedrich und Schliedermann). Über 27:20 und 31:21  ging es zum Endstand von 33:23, als Hipp das letzte Tor erzielte. Die zweite Halbzeit endete 20:10,  so kann man auswärts nicht bestehen. Florian Möck konnte nicht spielen (krank), andere wie Hiller waren leicht angeschlagen, aber man  kassierte wieder 33 Tore, erzielte nur 23.

Trainer Till Fernow erklärte: „Ich bin sehr enttäuscht, denn die erste Halbzeit war entscheidend. Da führten wir mit vier, hätten auch mit vier oder fünf Toren Vorsprung in die Pause gehen müssen. Nußloch war verunsichert, nervös und angeschlagen. Aber wir nutzten das nur bis zum 11:7, hätten bei Führung mit der Euphorie eine Führung über die Zeit bringen können. Ich bin mit der ersten Halbzeit total unzufrieden.“ Dann kamen die Nackenschläge: Hiller sah in der 23. Minute glatt rot, griff in den Arm. Thiemann konnte wegen Daumenverletzung nach der Pause nicht mehr spielen, die Beiden fehlten in der Deckung und dem Angriff, sind nicht zu ersetzen.

SG Nußloch: Lieb, Bitz 4, Kuch 3, Körner 1, Crocoll 5, Fehringer, Freudl 5/2, Rigternik 2, Schmitt, Buse 5, Ganshorn 5, Pauli 3.

VfL Pfullingen: Tölke, Schlipphak – Schliedermann 5, Klusch, Wittlinger 2, Breckel 3, Keupp 1, Hipp 1, Thiemann 5/1, Jabot 1, Friedrich 2, Hertwig 1, Hiller, List 2/1.

Schiedsrichter: Meike/ Plinz (Denzlingen / Waldkirch). woga

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