VfL agiert in der Schlussphase einfach cleverer

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Marc Breckel bejubelt den Pfullinger Sieg. Foto: Grundler  Foto: 

Handball-Drittligist VfL Pfullingen siegte in Östringen verdient 28:25, war abgeklärter, in engen Situationen cleverer, hat nun 14:12 Punkte. Die Echaztäler zeigten am Schluss eine hohe Qualität, während das junge Team der SG Kronau/Östringen II abbaute Fehler machte und Nerven zeigte. Doch der VfL hat eben eine Entwicklung genommen, die immer mehr sichtbar ist, denn das Team ist ja auch noch sehr jung. Der VfL spielte ohne den verletzten Keupp. Schliedermann hat wegen Krankheit die ganze Woche kaum trainiert, spielte nicht so lange, war aber der entscheidende Mann, der das 25:27 erzielte.  Möck kam in den letzten zwölf Minuten zum Einsatz, lenkte das Spiel in der hektischen Schlussphase und Thiemann kam nur in der Abwehr zeitweise zum Einsatz, entlastete Hiller. Das Team zeigte wieder den berühmten Kampfgeist gepaart mit dem tollen Teamgeist, der  Einheit, das Kollektiv stimmte wieder. Die Vorgaben wurden umgesetzt, man machte vieles richtig. Die Gäste führten 6:5 in der 13. Minute, dann aber stand es 9:7 für die SG II und 9:9. List verwandelte alle Siebenmeter, einen davon im Nachschuss. Der Gastgeber vergab drei Siebenmeter, denn das Torhüter-Gespann Tölke/Schlipphak  war wieder in Top-Form und hielt die SG bei 25 Toren – eine Top-Quote. In der Pause führten die Junglöwen 13:12, dann 15:13, aber  der VfL (Breckel 2, Hertwig und List) traf vier Mal zum 15:17,  ehe es  21:19 für die SG II stand. Kein Team kam entscheidend weg. 22:21, dann 22:23, 25:24 für die SG Kronau/Östringen II in der 56. Minute, als Gerdon traf zur letzten Führung der Badener. Nun kam der VfL-Turbo zum Einsatz: Jabot glich aus, noch zweieinhalb Minuten. Dann traf Jabot erneut, noch eine Minute und 45 Sekunden. Die Pfullinger Abwehr stand und Schliedermann netzte 25 Sekunden vor Schluss ein, das war die Entscheidung. List legte noch nach, das waren drei Minuten auf höchster Qualitätsstufe. Ein 4:0-Endspurt des VfL bescherte den Erfolg. Die Gäste boten eine gute Chancenverwertung, brillierten in der Abwehr. Man hielt den Ball nach Zeitstrafen in Unterzahl lange, agierte nicht so hastig wie zuletzt. Da sah man die Entwicklung, die taktische Disziplin.

Trainer Till Fernow meinte: „Das war wie erwartet das enge Spiel, ich wusste, in engen Situationen haben wir Vorteile. Die jungen Gastgeber machten mehr Fehler, da sind wir einen Schritt weiter. Wir haben auch in Unterzahl den Ball lange gehalten, haben Aktionen gezeigt. Der Kampfgeist stimmte,es war ein bisschen ein glücklicher, aber verdienter Sieg, weil wir am Ende cleverer waren und die Bälle reinmachten. Möck hat am Ende, als es hektisch wurde,  für Ruhe gesorgt. Thiemann hängte sich rein, Schliedermann  ist  sehr professionell, er war wichtig. Ich lobe auch Hertwig, der sehr präsent war. Die Torhüter sind in Form, wir haben Selbstvertrauen. Unsere Abwehr war stabil, da geht es aufwärts,eine Entwicklung ist vorhanden. Nun spielen wir noch in Pforzheim-Eutingen, die Jungs geben immer alles, haben eine Pause verdient, wir sind auf dem richtigen Weg.”

SG Kronau-Östringen II: Boudgoust, Karch, Trost 6, Zweigner, James, Zeller, Soos, Haider 2, Bolius 1, Gredon 3, Keller 5, Schwarz 3/2, Herrmann 2, Ockert 3.

VfL Pfullingen: Tölke, Schlipphak – Schliedermann 3, Klusch, Wittlinger 3, Hipp, Breckel 3, Thiemann, Möck, Jabot  2 ,Hertwig 3, Hiller 5, List 9/5.

Schiedsrichter: Jäcker/ Starszak.

Siebenmeter: SG vergab drei, List traf fünf Mal. woga

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