TVN in der Favoritenrolle

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TVN-Angreifer Lukas Fischer (Mitte), der von der SG H2Ku Herrenberg an die Erms wechselte, möchte mit seinen Mitspielern sicherlich die Punkte in der heimischen Hofbühlhalle behalten.  Foto: 

Der TV Neuhausen hat erstmals in dieser Saison mit der Niederlage in Dansenberg einen Dämpfer erhalten. Vielleicht zur rechten Zeit ­­– passiert ist nämlich noch gar nichts.

Mit 6:2 Punkten stehen die Ermstäler gut da in der Liga und wollen den Kontakt nach ganz oben nicht verlieren. „Wir werden aus der Niederlage sicherlich lernen“, sagte TVN-Coach Anel Mahmutefendic. Zu lernen gibt es sicherlich einiges. Vor allem im Angriff. Dort wurden in der Pfalz Schwächen entdeckt, die nun im Heimspiel ausgemerzt werden sollen. Anel Mahmutefendic: „Wir haben diese Woche im Angriff einiges eingeübt, es kann nicht sein, dass wir gleich reihenweise Chancen auslassen.“ Der Killerinstinkt würde fehlen. Diesen wolle man, zumal vor den eigenen Fans, wieder ausgraben. Man möchte Gas geben und alles tun, um die beiden Punkte einzufahren.

Der Trainer weiß, dass der Gegner meist mit einer 3-2-1-Abwehr antritt und wird entsprechend agieren lassen. Eventuell kann Tim Keupp eingesetzt werden. Er hat die Woche über trainiert und könnte in die Stamm-Elf rutschen. Fehlen wird weiterhin Nick Witte. Auf der Gegenseite schiebt Gäste-Trainer Ralf Bader die Favoritenrolle dem Gegner zu: „Wir sind zum ersten Mal in dieser Saison ganz klarer Außenseiter. Diese Partie kann für uns aber einfacher werden, denn wir haben nichts zu verlieren. Anders gesagt, der TVN muss, wir können.“ Fraglich sind beim TSV Dominik Eisele und Julian Reinhardt, ansonsten kann Bader aus dem Vollen schöpfen.

Respekt verschafft

Der morgige Gegner ist nicht zu unterschätzen. Als Aufsteiger hat sich die Mannschaft unter Trainer Ralf Bader, früher selbst Spieler in der Bundesliga beim TVN und dem VfL Pfullingen, bisher Respekt verschafft, liegt mit 6:4 Punkten in der oberen Tabellenhälfte. Zu beachten ist Torjäger Hannes Grundler, aber insgesamt spielen die Gäste sehr kompakt und meist mit einer 3-2-1-Deckung, eine Abwehrformation, die einmal das Prunktstück des Aufsteigers werden soll.

„Der TVN ist sicherlich Favorit, schon von den Einzelspielern und der Erfahrung her“, sagt beispielsweise Alexander (Ali) Trost, der lange für den TV Neuhausen spielte, nun aber bei den MadDogs aushilft, wenn Not am Mann ist. Allerdings ist er ausgerechnet am Samstag verhindert.

Die Gäste stellen eine junge Truppe, die in der vergangenen Saison als Liga-Zweiter den Aufstieg schaffte. Jedenfalls ist man auf den Fildern dabei, das Image einer Fahrstuhlmannschaft abzulegen. Und derzeit sieht es danach aus.

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