TVB misst sich mit den „Füchsen“

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Der 164-fache Nationalspieler Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin ist einer der Stars heute Abend in Echterdingen.  Foto: 

Bundesliga-Luft weht heute, 21. Juli, durch die Goldäckerhalle Echterdingen. Im Rahmen des 52. Esslinger Marktplatzturniers fordern die Männer des TVB 1898 Stuttgart um 20.15 Uhr den zweimaligen Weltpokalsieger Füchse Berlin heraus.

Auftakt mit Frauenhandball

Als Auftakt der Veranstaltung stehen sich um 18 Uhr die Frauen des Bundesligisten Frisch Auf Göppingen und der TG Nürtingen, die mit einigem Glück die Zweite Bundesliga halten konnte, in einem Derby gegenüber.

„Die Füchse kommen bis auf den verletzten Europameister Paul Drux mit ihrer Bestbesetzung“, freut sich Thilo Huber, der Organisator des Marktplatzturniers. Trainer Velimir Petkovic, lange Jahre in Göppingen tätig, hat unter anderem Torhüter Silvio Heinevetter (164 Länderspiele), die Europameister Fabian Wiede, Steffen Fäth und Erik Schmidt sowie Linksaußen Hans Lindberg, 2013 mit dem HSV Hamburg Champions-League-Sieger und Torschützenkönig der Bundesliga, im Kader.

 Sein Pendant auf der TVB-Bank, Markus Baur, 2007 Kapitän der deutschen Weltmeistermannschaft, bietet zum Beispiel Torhüter Johannes Bitter und Neuzugang Manuel Späth (von FA Göppingen) auf, der Kreisläufer wurde bekanntlich in Ostfildern geboren. Hinter dem Einsatz des dritten Weltmeisters von vor zehn Jahren, Michael Kraus, steht noch dein Fragezeichen, er brach sich in der Endphase der letzten Saison die Hand. Der Sieger der Partie spielt am Samstag in der Endrunde um den Reichstadtpokal.

Tickets (12 Euro für Erwachsene, neun Euro ermäßigt) gibt es noch an der Tageskasse.

Die Erstliga-Frauen von Frisch Auf Göppingen haben eine durchwachsene Saison hingelegt und landeten schließlich auf Rang zehn. Genau zehn Zähler vor einem Abstiegsplatz. Nur acht gewonnen Spielen standen 14 Niederlagen und vier Remis in der vergangenen Saison gegenüber. Die TG Nürtingen wird auch in der nächsten Spielzeit in der Zweiten Handball-Bundesliga spielen. Mit etwas Glück. Anstelle von ursprünglich vorgesehenen vier Teams musste nur noch eines den bitteren Gang in die Dritte Liga antreten. Die Nürtingerinnen werden es nicht sein, sie profitierten zum Saisonende von der erneuten Niederlage von Schlusslicht Kirchhof.

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