TusSies sind gut vorbereitet auf schwierigen Gegner

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Die Vipers aus Bad Wildungen werden sich nach Kräften wehren, Delaila Amega (Mitte) geht mit den Metzinger TusSies aber als Favorit gegen die Nordhessinnen ins Rennen.  Foto: 

Keinen Millimeter weicht TuS-Trainer René Hamann-Boeriths von seiner Linie ab. Auch  nicht angesichts des Heimspiel-Doppelpacks seiner Mannschaft binnen weniger Tage. Am Mittwoch kommt die HSG Bad Wildungen in Sachen Punktspiel, am Samstag wird es international. Gegner im EHF-Pokal ist die HSG Blomberg-Lippe. „Zu 100 Prozent liegt der Fokus auf Bad Wildungen“, sagt der Coach. Delaila Amega, die am Dienstag mit ihrem Trainer bei der Pressekonferenz aufs Podium durfte, ist ähnlich programmiert: „Erst Bad Wildungen, dann Blomberg.“ Von nächster Woche wollen beide noch gar nichts wissen. Dann haben die TusSies auswärts beim Thüringer HC eine erste Mammutaufgabe zu erledigen. Zu gegebener Zeit wird man sich damit befassen.

Mit den Bad Wildungen Vipers erwartet Hamann-Boeriths einen „schwierigen Gegner“. Der rangiert mit 4:2 Punkten hinter der Spitzengruppe, die von der TuS Metzingen angeführt wird, die 6:0 Zähler auf dem Konto hat – samt gutem Torverhältnis. Kein Grund aber, sich darauf auszuruhen. „Wir müssen vor jedem Spiel hart arbeiten. Es ist ein neues Spiel und ein neuer Gegner. Wir werden gut vorbereitet sein“, macht der Kommandogeber der TusSies klar. Er hofft, dass sich die Entwicklung der vergangenen Wochen fortsetzt. „Jede Spielerin will immer besser werden.“ Hört sich nicht gut an für die kommenden Gegner.

Es sei, so geisterte es zumindest durchs Internet, am vergangenen Freitag beim Pokalauftritt in Neckarsulm von TuS-Seite Handball aus einer anderen Galaxie gewesen. Klar, dass René Hamann-Boeriths das so nicht stehen lassen kann. „Darüber reden wir nicht.“ Richtig gut sei es gewesen, Bad Wildungen verlange nun nach einem ebensolchen Auftritt. Aufbauend auf das gewonnene Selbstvertrauen, lässt der Trainer nicht locker: „Wir müssen auf uns selbst gucken, uns immer verbessern.“ Eine starke Abwehr und schnelle Gegenstöße haben die TusSies in den vergangenen Wochen ausgezeichnet. Und genau so soll es weitergehen.

Delaila Amega, die ihre ersten Tore in der niederländischen Nationalmannschaft bejubeln durfte und das „ganz cool“ fand, liegt mit ihrem Coach auf einer Wellenlänge. „Wir müssen gegen Bad Wildungen immer aufpassen, dürfen ihnen keine Chance geben, ins Spiel zu kommen. Sie haben individuell starke Spielerinnen.“ In erster Linie ist da wohl Laura Vasilescu zu nennen, die Torschützin vom Dienst. Delaila Amega stellt aber auch klar: „Wenn wir unser eigenes  Spiel spielen, werden wir gewinnen.“

Da hat nicht einmal der Trainer widersprochen, der weiterhin auf die erkrankte Kelly Vollebregt verzichten muss. Stina Karlsson ist auf dem Weg zurück ins Team, aber noch nicht ganz so weit, Dorina Korsos macht im Training Fortschritte.

Der Vorverkauf für das Spiel der TusSies gegen die HSG Bad Wildungen Vipers am Mittwoch lief gut. Trotzdem können Kurzentschlossene auch noch an der Abendkasse Tickets ergattern.
Für das Spiel im EHF-Cup am Samstag gegen die HSG Blomberg-Lippe gibt es indes noch Karten in allen Kategorien. Zu beziehen via Internet, an den Vorverkaufsstellen oder praktischerweise auch am Mittwochabend in der Öschhalle. wose

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