Spitzenspiel unter dem Schloss

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TSV Grabenstetten gegen
SG H2Ku Herrenberg II

(Samstag, 20 Uhr)

Können die Jungs von Trainer Michael Rehkugler nach fünf Niederlagen in Folge noch in diesem Jahr die Kehrtwende schaffen? Dabei ging es bekanntlich nicht nur gegen Hochkaräter, sondern auch drei der vier Aufsteiger waren in der momentanen Verfassung jeweils eine Nummer zu groß. Besonders ärgerlich, da zuletzt beim TEAM Esslingen noch zur Halbzeit eine knappe Führung Hoffnung auf Zählbares machte. Ganz andere Zeiten erleben Trainer Markus Illitsch und seine H2Ku. Er darf in dieser Saison von Anfang an auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen, die von Verletzungen verschont, sich mit einem ausgeglichenen Punktekonto (11:11) auf Rang sechs angesiedelt hat. Da läuft schon vieles deutlich besser, als in den Jahren zuvor, wo man in der Vorrunde meistens noch im hinteren Tabellendrittel zu finden war. Nach sehr ordentlichem Verlauf in den ersten neun Spielen gab es nun zwei kleine Patzer in Folge. Beim TSV Dettingen hatten sie knapp das Nachsehen und gegen die TSG Reutlingen führten sie noch mit 20:19 in der 55. Minute, trotz einem 10:2-Verhältnis an Strafzeiten in  Halbzeit zwei, um dann doch noch knapp mit 21:22 zu unterliegen.

SG Ober-/Unterhausen gegen
HSG Rietheim/Weilheim

(Samstag, 20 Uhr)

Nach einem spielfreien Wochenende erwarten die Lichtensteiner zum Schlussspurt der Hinrunde nochmals zwei richtige Brocken. Bevor es zum Spiel der aktuell punktgleichen Spitzenreiter zur HSG Böblingen/Sindelfingen geht, treffen die Hausener auf die HSG Rietheim/Weilheim. Mit 14:8 Punkten befinden sich diese auf Rang drei, daher darf man getrost von einem absoluten Spitzenspiel sprechen.

Im Vorjahr trafen die beiden Teams zum Saisonauftakt aufeinander, hier spielten sich die Rot-Blauen in einen wahren Rausch und überrollten die Gäste. Am Samstag stellt sich das Haase-Team auf eine deutlich knappere Partie ein. Beide Teams weisen einige Parallelen auf. Im Thema knappe Siege feiern sind die Jungs vom Faulenbach der SGOU sogar voraus. Das Team aus dem Tuttlinger Landkreis siegte in dieser Saison schon ganze vier Mal mit einem Tor und weitere zwei Spiele mit zwei Toren Differenz. Daraus resultiert auch das ungewöhnliche Torverhältnis der Gäste (minus elf).

Des Weiteren kämpften beide Vereine in der Vorsaison lange um dem Klassenerhalt, dieses Jahr darf man im oberen Drittel mitmischen. Somit dürfte den Anhängern ein heißer Tanz unterm Schloss Lichtenstein bevorstehen. Die Heimtruppe will die Hinrunde mit 12:0 Punkten in der Ernst-Braun-Halle und strebt im Topduell zwei Punkte an. Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr, das Vorspiel bestreiten die Damen 1 der SGOU gegen die SG Schozach-Bottwartal ab 18 Uhr in der Unterhäuser Ernst-Braun-Halle.

HSG Ostfildern gegen
TSG Reutlingen

(Sonntag, 17 Uhr)

Die Männer 1 der TSG Reutlingen gastieren bei ihrem vorletzten Saisonspiel des Jahres 2017 beim Tabellenachten HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen). Hierbei steht das Team um Reutlingens Kommandogeber Marcus Grimm vor einer hohen Auswärtshürde, da Ostfildern zum einen über ein extrem gutes Angriffsspiel sowie zum anderen über die drittbeste Defensive der Zweier-Landesliga verfügt. Dennoch gehen die mit 10:12 Punkten auf Rang neun notierten Achalmstädter mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in die Partie beim Tabellennachbarn, weil in der vergangenen Woche sowohl die nächste Pokalrunde im Bezirkspokal erreicht als auch das Nachholspiel in Herrenberg erfolgreich gestaltet werden konnte.

Nichtsdestotrotz geht die HSG Ostfildern, welche letzte Saison nur haarscharf am Aufstieg in die Württemberg-Liga gescheitert ist, eindeutig als Favorit in dieser Begegnung. „In einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann, sind wir bereit für die nächste Überraschung“, deutet dennoch Reutlingens Torhüter Rok Selakovic an, dass man für das Überwinden der nächsten Auswärtshürde alles in die Waagschale werfen wird.

Spvgg Mössingen gegen

TSV Dettingen/Erms

(Samstag, 18 Uhr)

 Eine der Papierform nach lösbare Aufgabe erwartet die Dettinger Handballer am Samstag ab 18 Uhr in der Mössinger Steinlachhalle. Gastgeber der Ermstäler ist der Tabellenvorletzte Spvgg Mössingen, dem in elf Partien bisher nur zwei Siege gelangen. Mit 7:15 Punkten sind die Gastgeber ein direkter Tabellennachbarn des ebenfalls im Schlamassel sitzenden TSV Grabenstetten und akut abstiegsbedroht. Die Ermstäler ihrerseits weisen als Ranglistenvierter 13:9 Zähler auf und haben die Spitzenränge noch nicht aus den Augen verloren. Klar, dass ein Erfolg in Mössingen Pflicht ist, um weiterhin an den beiden Topteams HSG Böblingen/Sindelfingen und SG Ober-/Unterhausen (beide 18:4) dranbleiben zu können.   Ein wichtiger Faktor allerdings darf nicht unterschlagen werden. Das Gastspiel in Mössingen ist trotz der Entfernung von etwas mehr als 30 Kilometern noch als Derby zu werten und diese Duelle weisen  bekanntlich einen eigenen Charakter auf. Mit Sicherheit werden die Steinlachtäler alles in die Waagschale werfen, um den Ermstälern eins auszuwischen.

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