Sieg kostet viele Nerven

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Daniel Jungel erzielte neun blitzsaubere Treffer.  Foto: 

Es war ein zähes Spiel im zweiten Durchgang, das spannender wurde als sich das so mancher Neuhäuser wünschte. Doch schlussendlich wurden die zwei Punkte errungen.

Die Partie begann gut für den TV Neuhausen II. Nach anfänglichem Rückstand zog man auf 7:4 (10.) weg. Tim Reusch hatte da akrobatisch vom Kreis aus rückwärts ins Netz getroffen. Neuhausen spielte eine agile Deckung, die den beiden Rückraum-Kanonieren Sauerland und Koch das Leben schwermachte. Die Hünen des SKV kamen nicht wirklich zur Entfaltung – und wenn, dann Stand zwischen den Pfosten Toni Lutter, der sich mehr als zehn Bälle schnappen konnte. Die Männer um Trainer Markus Bühner wussten das zu nutzen und schraubten das Ergebnis stetig nach oben. Beim 14:8 (26.) durch Daniel Jungel waren es erstmals sechs Tore Differenz. Mit dem Pausenpfiff zögerte Mike Pracht dann eine Sekunde zu lang bei der Ausführung des Siebenmeters, sodass man beim 15:10 die Seiten wechselte. Nach Wiederanpfiff waren die Gäste aus Oberstenfeld wie verwandelt, präsentierten sich treffsicher und kamen beim 16:15 (46.) bedenklich nahe. Bedenklich in dieser Phase auch die Torausbeute der Hausherren, die zunächst sechs Zeigerumdrehungen ohne Erfolg blieben. Beim 18:18 (53.) war die Begegnung ausgeglichen und wurde fortan mit offenem Visier geführt. Wieder war es der überragende Daniel Jungel, der mit insgesamt neun Toren bester Werfer war, der zum wichtigen 19:18 traf. Der SKV nahm eine Auszeit, doch das half wenig: Beim 23:19 (58.) durch Oliver Pohr war der Widerstand der Oberstenfelder gebrochen. Am Ende stand ein überzeugendes 25:21 auf der Anzeigetafel. Cheftrainer Markus Bühner war voll des Lobes und überglücklich: „In der ersten Halbzeit haben wir das bisher beste Spiel der Saison geliefert, die Abwehr stand, wir bekamen nur zehn Gegentore. In der zweiten Hälfte sieht man, dass in dieser Liga jedes Team zurückkommen kann, aber dann waren wir willensstark genug, um die Punkte endlich mal hier unterm Hofbühl zu behalten. Die Abwehr war top, genau so wollten wir auftreten.“

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