Positive Saisonbilanz des HVW-Präsidenten

Nach Aufstiegen der TuS-Frauen und der Männer des TV Neuhausen ist jetzt auch Metzingen "Handball-Hauptstadt" mit zwei Erstligisten.

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"Eine ereignisreiche Saison liegt hinter uns", freut sich Hans Artschwager, der Präsident des Handballverbandes Württemberg (HVW). Die Titelverteidigung von Frisch Auf Göppingen im EHF-Pokal und die Aufstiege des TV Neuhausen/Erms (Männer) und der TuS Metzingen (Frauen) in die erste Bundesliga waren die sportlichen Highlights. Aber auch in den Bereichen "Jugendzertifikat", Ganztagsschulen, Bundesfreiwilligendienst oder Kooperationen Schule-Vereine konnte der HVW in der Saison 2011/2012 weitere Schritte vorankommen.

Die Spiele von Frisch Auf Göppingen im Europapokal seien nicht nur Werbung für den Handball, sondern auch Werbung für den Standort Württemberg gewesen. Gleiches gelte für die Stadt Metzingen: "Mit den Frauen der TuS und den Männern des TV Neuhausen haben gleich zwei Mannschaften den Aufstieg in die Beletage des deutschen Handballs geschafft", so Artschwager, "neben Göppingen haben wir also nun eine weitere Handballhauptstadt mit zwei Erstligisten." Durch diese beiden Erfolge ist der HVW in der nächsten Saison wieder mit fünf Teams in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten - "ein Erfolg, der seinesgleichen sucht". Die Vereine, sagt der Präsident weiter, profitierten natürlich zum einen von der ausgezeichneten Jugendarbeit der Vergangenheit im HVW und in den Clubs, aber auch von der großen Qualität in der Trainerausbildung. So habe, zum Beispiel, "Meistertrainer" Markus Gaugisch (TV Neuhausen) seinen Trainerschein beim damaligen Landestrainer Kurt Reusch abgelegt.

In der Baden-Württemberg-Oberliga der Frauen kommen beide Aufsteiger aus dem HVW: Die Neckarsulmer Sportunion konnte ihren Durchmarsch fortsetzen, und die Bundesligareserve des TV Nellingen stieg durch den Verzicht der TS Ottersweier ebenfalls in die dritte Bundesliga auf.

Bei den Schiedsrichtern des Verbands sticht das Top-Gespann Holger Fleisch/Jürgen Rieber (Ostfildern/Nürtingen) heraus, das unter anderem das Champions-League-Finalhinspiel der Frauen zwischen Györ Audi RTO KC und Budocnost Podgorica in Veszprem geleitet hat. Mit Marcus Pritschow/Andreas Pritschow (Stuttgart/Leinfelden-Echterdingen) im Elitekader hat der HVW ein weiteres Spitzenteam.

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