Personal wird knapp beim VfL

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Mit dem TSB Horkheim gastiert am Samstag der Vizemeister des Vorjahrs in der App-Halle. Die Heilbronner Vorstädter verpassten den Aufstieg in den  Aufstiegsspielen. Sie kamen nicht gut in die Saison, aber nach zwei Niederlagen gab es nun den Sieg gegen Hochdorf, als Neuzugang Pierre Freudl glänzend Regie führte und sieben Mal traf. Dabei ist auch der Ex-Pfullinger Florian Möck, der seine Ausbildung in Ludwigsburg absolviert, sich gut integriert hat. Gehrke, Bohenstengel, Seiz, Kazmaier oder Boschen sind Asse des Gastes um Trainer Jochen Zürn.

VfL-Trainer Till Fernow hat  große Personalsorgen: „Paul Prinz fällt bis zur Rückrunde nach Mittelhandbruch aus, bei Micha Thiemann dauert es sicher noch Wochen. Axel Goller und Niklas Roth, beide im Kader in Pforzheim mit Spielzeit, sind mit der JSG in Kronau. Sie fallen also auch aus. Patrick Bauer von der Zweiten musste aus Studiengründen absagen. Aber Marc Breckel, der in Pforzheim wegen einer Platzwunde von Doc Uli Dobler getackert wurde, kann spielen, auch wenn er nicht trainierte.”

Zu fehlerhaft

Fernow weiß: „Die Horkheimer haben  ihren Kader verändert, sind noch nicht eingespielt. Das braucht seine Zeit, aber sie sind dennoch stark, haben ja einige Top-Spieler wie Freudl geholt. Nach zwei Niederlagen haben sie sich stabilisiert. Wir sind in beiden Spielen gut reingekommen, führten je 6:2, dann fehlte die Konstanz und Erfahrung. Wir machten zu viele einfache Fehler. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir punkten.”

Florian Möck kehrt in die Heimat zurück. Fernow dazu: „Ich komme in mein elftes Jahr VfL. Flori ist noch viel länger da, das ist seine Heimat, sein Wohnzimmer. Er wird wohl in die falsche Kabine gehen. Das wird ein emotionaler Auftritt gegen seine alten Kameraden.”

Fernow zurück zum Spiel: „Wir haben in Pforzheim hart verteidigt, müssen das auch gegen Horkheim tun, einfach aggressiv sein. Wir müssen konsequenter agieren, um  den ersten Punkt oder gar zwei zu holen. Dazu brauchen wir auch unsere Fans, der Funke muss von Beginn an überspringen.“

Maier steht parat

Der VfL Pfullingen hat ein Ass im Ärmel: Sven Maier, der unter Trainer Greiner beim VfL spielte, dann nach Herrenberg ging und ab nächste Woche für den VfL spielen kann. Der VfL kann ihn sicher gut gebrauchen, vor allem bei der derzeitigen angespannten Personalsituation. So benötigt Hiller am Kreis  Unterstützung, da muss sich Fernow was einfallen lassen.

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