Harzverbot lässt Dettinger grübeln

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SG Ober-/Unterhausen  -

VfL Pfullingen II

(Samstag, 18 Uhr)

Nach dem Auswärtserfolg in Weilstetten und einem respektablen Saisonstart mit 6:2 Punkten erwarten die Hausener den Nachbarn vom VfL II. Die Gäste sind nach Niederlagen gegen Grabenstetten und Herrenberg holprig in die Saison gestartet und haben aktuell 2:6 Zähler auf Ihrem Konto. Doch Derbys haben schließlich ihre eigenen Gesetze und somit müssen die Lichtensteiner alles in die Waagschale werfen, um auch im dritten Heimspiel der Saison die Zähler unterm Schloss zu behalten.

Etliche Spieler beider Teams streiften bereits das Trikot des Gegners über und spielten mit einigen Kontrahenten im Team, daher ist dieses Derby für die meisten Akteure das wohl Prestigeträchtigste der Saison.

Die Gäste aus Pfullingen haben verletzungsbedingt einige Baustellen im Kader und stapeln tief, doch sie werden Manfred Haases Mannen 60 Minuten alles abverlangen. Im Vorjahr konnte SGOU-Hintermann Patrick Bader nach dem Schlusspfiff noch einen Strafwurf entschärfen und hielt damit den Sieg fest. Ähnlich knapp waren die beiden anderen Heimspiele der bisherigen Spielzeit. In beiden Partien hatten die Rot-Blauen die Chance dem Gegner zu enteilen, aber nutzen diese nicht, hier gilt es souveräner und cleverer zu sein. Hoffnung macht die Partie der Vorwoche, in Weilstetten konnten die Lichtensteiner in der Mitte des zweiten Durchgangs eine Sieben-Tore-Führung herausspielen und mussten diese anschließend „nur noch“ verwalten.

So deutlich dürfte es am Samstag ab 18 Uhr in der Ernst-Braun-Halle sicherlich für keines der Teams werden, doch am Ende wollen die Lichtensteiner erneut jubeln.

HSG Rietheim-Weilheim -

TSV Dettingen

(Samstag, 19.30 Uhr)

Auf den TSV Dettingen wartet am Samstag eine schwere Aufgabe. Die HSG Rietheim-Weilheim, derzeit einen Tabellenplatz über dem TSV, gehörte schon in den vergangenen Spielzeiten zu den unangenehmsten Gegnern der Ermstäler. Eine spielstarke Mannschaft, ohne großes Leistungsgefälle im Kader. Zudem herrscht in der Halle der Spielgemeinschaft absolutes Harzverbot – ein Umstand, der zahlreichen Teams der Landesliga Probleme bereitet hat und noch bereiten wird.

Auf Seiten der Dettinger ist man, nach den letzten Erfolgen, bestens gerüstet. Die Mannschaft konnte in der Woche wieder auf ihren Spielgestalter Imer Zhabeli, welcher vergangenes Wochenende noch krank ausfiel, zurückgreifen. Des Weiteren nahm man sich sehr fokussiert der harzfreien Situation an.

Weil beide Teams zuletzt Erfolge verzeichnen konnten, verspricht dies ein sehr spannendes Spiel zu werden.

Die Dettinger freuen sich über jeden Zuschauer, der den Weg nach Tuttlingen findet. Anpfiff ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle in Tuttlingen.

TSV Grabenstetten -

HSG Ostfildern

(Sonntag, 17 Uhr)

Eine relativ unbekannte Mannschaft wird zum zweiten Heimspiel der noch jungen Saison in der „Hölle Alb“ erwartet. Die „Filderboys“, in den vergangenen Jahren in der Landesliga Staffel 1 auf Punktejagd, mussten sich gleich in drei Partien nacheinander hauchdünn geschlagen geben, ehe ihnen am vergangenen Wochenende die Überraschung schlechthin gelang. Beim bis dahin verlustpunktfreien Tablettenführer SG H2Ku Herrenberg II dominierten sie von Beginn an das Geschehen, ließen dank einer sattelfesten Abwehr nur 22 Gegentore zu, trafen im Angriff nach Belieben, insgesamt 31 Mal, und stürzten damit die SG H2Ku Herrenberg II zumindest vorläufig von Platz eins. Alle sieben Neuzugänge sind in der Zwischenzeit gut ins Team integriert und so nimmt auch das Vorhaben, einen Platz im oberen Tabellendrittel am Saisonende zu belegen, seit dem beeindruckenden Coup zuletzt, immer mehr Gestalt an. Die Jungs von TSV-Frontmann Michael Rehkugler haben längst die unglückliche Niederlage unterm Lichtensteiner Schloss aus den Köpfen verbannt, konnten das spielfreie Wochenende nutzen, um die ein oder andere Blessur zu kurieren. Etwas durchatmen wird auch Trainer Rehkugler dank der Tatsache, dass ihm tatsächlich fast der komplette Kader seiner Grün-Weißen erstmals in dieser Spielzeit zur Verfügung stehen wird.

TSG Reutlingen -

TEAM Esslingen

(Samstag, 19.30 Uhr)

In der Storlachhalle will die noch unbesiegte TSG Reutlingen zum einen ihre Serie wahren, zum anderen das TEAM Esslingen mit der zweiten Saisonniederlage geschlagen nach Hause schicken. Die Truppe von Trainer Marcus Grimm darf die Heimaufgabe als lösbar betrachten. Zwar erteilten die Neckarstädter zuletzt der Spvgg Mössingen eine 32:18-Lektion, doch zuvor vermisste man souveräne Auftritte von Seiten der samstäglichen Gäste. Mit einer 27:28-Pleite bei der SG Ober-/Unterhausen war das TEAM in die Runde gestartet, es folgten weitere knappe Ergebnisse mit dem 29:27-Heimsieg über die HSG Baar und dem 21:20-Sieg in Ostfildern. Nach dem 29:29-Remis im Topspiel bei Spitzenreiter HSG Böblingen/Sindelfingen verfügt die TSG zudem über reichlich Selbstvertrauen.

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