Fernow warnt vor Derby-Gegner

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Am heutigen Freitag empfängt der VfL Pfullingen den Aufsteiger TSV Neuhausen/Filder, der schon das Derby beim TV Neuhausen/Erms gewann. In der Kurt-App-Halle wartet also ein starker Gegner auf die Heimtruppe. TSVN-Trainer ist Ralf Bader, der 2002 mit dem VfL in die 1. Bundesliga aufstieg, 2006 zum TVN wechselte, mit den Ermstälern 2009 in die 2. Liga aufstieg und 2012 den Sprung mit dem TVN den Sprung in die 1. Bundesliga schaffte. Bader ist 36 Jahre alt und freut sich auch auf das Derby. Neuhausen/Filder siegte zuletzt gegen Horkheim 33:30, als die Mad Dogs auf Eisele (auch schon beim TVN), Durst, Grundler, Flechsenhar, Ross, Keppler oder  Sommer bauten. Zudem sind die Filder-Handballer ein Team, das (siehe auch Sieg in der Hofbühl-Halle)  einen Rückstand aufholen kann. Dieses Kunststück hat der VfL am letzten Samstag auch mal hinbekommen. Christian Jabot wird den Echaztälern noch fehlen, Robin Keupp hatte beim Sieg gegen Dansenberg Knie-Probleme, kann aber spielen. Auch Axel Goller ist dabei, die JSG Echaz-Erms A-Jugend spielt erst am Samstag auswärts in Bittenfeld. VfL-Kommandogeber Till Fernow  meint über Axel Goller, der erst 17 Jahre alt ist: „Er hatte mit acht Toren eine tolle Quote, Axel wird dosiert eingesetzt. Wir bauen ihn behutsam auf, aber er ist flexibel und zeigte auf Außen ein tolles Spiel. Auch gegen die 6:0-Deckung kam er zum Wurf.”

Lob für Youngster

Lob vom Coach auch für den 22-jährigen Lukas Mayer: „Er kam von der HSG Albstadt, musste sich an die größere Zuschauerzahl, an das Klima der 3. Liga erst mal gewöhnen, aber er hat einen tollen Hüftwurf, der oft einschlägt. Lukas kann den Überzieher bieten, hat das nötige Selbstvertrauen. Er gefiel am Samstag, ist in der 3. Liga angekommen. Wir wollen zu Hause eine Macht werden, haben jetzt zwei Heimsiege errungen. An Mayer werden wir noch viel Freude haben.”

Fernow weiß: „Der Gast von den Fildern ist ein Top-Team mit viel Selbstvertrauen. Die Neuhäuser haben ein gutes Kollektiv, die Euphorie nach dem Aufstieg ist noch vorhanden. Der TSVN spielt ein 3:2:1 mit unserem ehemaligen Spieler Moritz Hipp in der Mitte, da haben wir Schwerstarbeit zu verrichten. Heute haben wir eine ganz schwere Aufgabe vor uns, denn der Gast verdient Respekt, wir haben aber nun auch Selbstvertrauen getankt, denn 41 Tore muss man erst einmal erzielen. Wir müssen gegenhalten mit tollem Einsatz und Kampfeswillen, das wird sicher ein enges, gutes Spiel, wir müssen alles abrufen.”

Er freute sich auch, dass das Zusammenspiel an den Kreis besser war, man habe das trainiert und Nico Hiller war in Form, hatte auch Prüfungen hinter sich, die ihn belastet haben. Die Tore von Außen und die  vom Kreis von Hiller werden benötigt. Mentaltrainer Gerhard Wittmann war jetzt in der Woche nicht dabei, heute wird er vor dem Spiel und in der Pause Tipps geben.

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