Die TuS Metzingen verpflichtet eine neue Torfrau

Es musste schnell gehen, finanziell und menschlich passen. Die neue Torfrau Edit Lengyel passt zu 100 Prozent in das Anforderungsprofil der TuS Metzingen. Erste Eindrücke im Training waren vielversprechend.

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    Beim Sika-Cup die Nummer 1 bei den TusSies: Die neue Torfrau Edit Lengyel.
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Frauenhandball-Bundesligist TuS Metzingen reagiert auf die vielen Verletzungen und verpflichtet neben Christine Hesel eine Torfrau aus der ersten ungarischen Liga. Während Christine Hesel mit einem Zweitspielrecht beim Württembergligisten SG Leonberg/Eltingen ausgestattet ist, steht die 30-jährige Edit Lengyel ab sofort zwischen den Pfosten der pink-schwarzen Ermstälerinnen.

"Edit Lengyel ist eine erfahrene Torfrau, die aus der ersten ungarischen Liga nach Metzingen wechselt und dort zuletzt mit ihrem Team Kiskunhalas NKSE den sechsten Platz belegte. Sie kennt Julia Smideliusz aus der gemeinsamen Zeit in Veszprem und wird uns weiterhelfen", meint Manager Ferenc Rott.

Dass sie eine Verstärkung sein kann, hat Lengyel bereits im Training in der Öschhalle angedeutet. Edit Lengyel hat in der Vergangenheit hinter einer 6:0-Abwehr gespielt und kennt das System gut.

Trainer Alexander Job ist überzeugt, dass die TuS in der Notsituation genau die richtige Keeperin verpflichtet hat. "Wir suchten nach einer erfahrenen Spielerin, die uns sofort helfen kann", sagt der Neu-Trainer. Erste Eindrücke im Probetraining waren vielversprechend, allerdings hat Lengyel noch Trainingsrückstand. Zuletzt trug sie sich nämlich mit dem Gedanken aufzuhören, weil es in Kiskunhalas massive finanzielle Probleme gab. Jetzt muss sie eben ein bisschen aufholen. "Sie spielt sichere Pässe und bewegt sich sehr gut hinter der 6:0-Deckung", lobt Job, das mit den athletischen Defiziten wird er hinbekommen. Bei ihr habe das ganze Paket gestimmt, schließlich ist auch bei der TuS Metzingen das finanzielle Korsett eng geschnürt - der Spielraum für eine weitere Torhüterin musste aber einfach geschaffen werden. "Sie will uns unbedingt helfen, freut sich, in der Bundesliga auf höchstem Niveau agieren zu können." Verstanden hat Alexander Job das zwar nicht direkt, Ferenc Rott hat es aber so übersetzt.

Seinen vielfältigen Kontakten nach Ungarn ist die Verpflichtung letztendlich zu verdanken, mitgeholfen hat auch Lengyels frühere Mitspielerin Julia Smideliusz. Die ungarische Abteilung bei der TuS wird der Neuen das Einleben erleichtern, die aber möglichst schnell Deutsch lernen muss. Da sie vieles schon verstehe, ist ihr Coach guten Mutes, dass es mit der Verständigung bald klappt. Edit Lengyel wird die ganze Saison bei der TuS bleiben, weil die Lage zwischen den Pfosten sehr brenzlig ist - und noch länger bleibt. Sabine Stockhorst und Laura Glaser sind verletzt, Lisa Sagert erkrankt. Unklar, wann wer zurückkommt. Sollte Alexander Job dann irgendwann ein Luxusproblem mit seinen Keeperinnen haben, kann er damit leben.

Beim Sika-Cup am Wochenende werden neben Lengyel Tanja Noppel und Annika Schwenkschuster aus der zweiten Mannschaft parat stehen. Die neue Torhüterin kann sich an ihre Mitspielerinnen gewöhnen, bekommt garantiert viel zu tun, die Mannschaft wird binnen drei Turniertagen mit allen möglichen Spielsystemen aus ganz Europa konfrontiert. Eine ideale Gelegenheit, sich auf die eine Woche später startende Saison einzustimmen.

Daten auf einen Blick

Name: Edit Lengyel

Nationalität: Ungarisch

Geboren: 4. Mai 1983

Größe: 1,75 Meter

Letzter Verein: Kiskunhalas NKSE (6. Platz, 1. Liga Ungarn)

Frühere Vereine (allesamt Vereine der 1. ungarischen Liga):

2006 bis 2012 Veszprém Barabás KC

2005 bis 2006 Spartacus Budapest

2004 bis 2005 PEAC-Pikker

bis 2004 Dunaferr SE.

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