Daniel Tröster geht zur SGOU

Bei der SG Ober-/Unterhausen geht man davon aus, die Württembergliga zu halten. Sechs Abgänge stehen fest, aber bisher nur ein Neuzugang.

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Im Handball nahen die Entscheidungen um Auf- und Abstieg. Die SG Ober-/Unterhausen kämpft um die Württembergliga und hat derzeit als Drittletzter vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. Dort ist die HSG Ostfildern beheimatet, die nach derzeitigem Stand in die Zusatzschicht müsste. Der Letzte steigt sicher ab, das wird den TV Altenstadt treffen, der mit 0:44 Punkten die rote Laterne innehat.

Es sind nicht die einzigen Sorgen, die den Traditionsklub aus dem Echaztal derzeit umtreiben. In Bezug auf Abgänge und Zugänge hat sich momentan ein Ungleichgewicht eingeschlichen. Sechs gestandene Stammspieler haben sich anderen Vereinen angeschlossen, aber mit Daniel Tröster vom TV Neuhausen II steht lediglich ein externer Neuzugang gegenüber. Abgemeldet haben sich Florian Grauer (VfL Pfullingen II), Michael Schröter und Maximilian Friessnig (beide TSV Zizishausen), Dominic Gotthardt (TSV Dettingen), Alexander Reiff und Maximilian Schulze (beide VfL Pfullingen II).

"Ich kann mir das Ungleichgewicht derzeit auch nicht genau erklären", sagt der Sportliche Leiter Helmut Gekeler. Vielleicht würden mögliche Neuzugänge noch warten, ob die SGOU die Klasse auch tatsächlich hält. "Wir haben mit Einigen gesprochen und vieles sieht auch gut aus, doch weitere Namen kann ich derzeit nicht sagen", so Gekeler, der zur neuen Saison immerhin auf sechs Jugendspieler, sowie einige Kandidaten aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen kann. Demnächst sollen aber Nägel mit Köpfen gemacht werden.

"Wir haben mit Reichenbach, Gerhausen und Vöhringen noch drei Heimspiele, da müssen Punkte her", fordert Gekeler. Außerdem habe man gegenüber dem Zweitletzten HSG Ostfildern nicht nur die vier Zähler gut, sondern schneide auch im direkten Vergleich besser ab. Eigentlich müsste es reichen für die Lichtensteiner.

Gereicht hat es jetzt in der altehrwürdigen Ernst-Braun-Halle zur Fertigstellung der Notreparatur des Hallendaches und die Verantwortlichen hoffen, dass es bis zum Sommer hält. Dann steht die echte Reparatur an. Und die hat kürzlich sowohl der Gemeinderat, als auch der Handball-Verband Württemberg (HVW) genehmigt.

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