Besuch aus Schweden

Mit einer jungen Mannschaft (Durchschnittsalter knapp über 20 Jahre) kommt der dreifache Schwedische Meister Skuru IK nach Bad Urach.

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Schweden gehört zu den Nationen im internationalen Frauenhandball, die immer wieder erstklassige Spielerinnen hervorbringen. In der Vergangenheit sind diese häufig in die Superligen nach Dänemark oder Norwegen abgewandert. Weil in der Zwischenzeit das Geld dort aber auch nicht mehr unbegrenzt vorhanden ist, bleiben die Spielerinnen wieder häufiger im eigenen Land und stärken die dortige Liga. Auf sich aufmerksam gemacht hat bei den letzten Großereignissen auch die schwedische Nationalmannschaft, die immer häufiger die Großen der Szene mächtig ins Schwitzen bringt oder gar besiegt.

Dramatischere hätte die Saison für Skuru IK nicht enden können. Nach zweifacher Verlängerung musste sich der dreifache Meister im Halbfinale Lugi Lund im entscheidenden fünften Spiel geschlagen geben. Dabei hatte der Tabellenzweite der regulären Saison schon das Endspielticket gegen Meister Sävehof praktisch gebucht, lag in der 56. Minute 25:22 vorne. Doch eine doppelte Unterzahlsituation, darunter auch die dritte Zeitstrafe gegen Top-Torschützin Johanna Westberg (120/14 Saisontore), ließ das Spiel kippen. Der Halblinken gelang letztlich aber ebenso der Sprung ins All-Star-Team der Liga, wie der ehemaligen Dortmunderin Therese Brosson, die mit Abstand die älteste Spielerin im Kader ist. Skuru setzt auf junge Spielerinnen, älter als die 1990 geborene Westberg sind neben Brorsson nur noch die Kreisläuferinnen Lova Liif (1985, 39 Tore) und Sandra Gestlöf (1989). Zu den Stützen zählen auch die Außenspielerinnen Kristin Nordström (42), Lina (49) und Emma Hawia (39) sowie die Rückraumspielerinnen Emelie Westberg (41) und Carin Strömberg (90).

Beim Uracher Sika-Cup gehört Skuru IK sicher nicht zu den Favoriten. Aber so wie die Schwedische Nationalmannschaft die Etablierten ärgern kann, kann dies dem Klubteam aus dem Stockholmer Vorort Skuru ebenfalls gelingen.

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