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TV Neuhausen II gegen SpVgg Mössingen 19:20 (13:9) Das TVN-Perspektivteam startete gut und ruhig in die Partie. Nach elf Zeigerumdrehungen waren die Mitranic-Schützlinge mit 5:2 in Front. Beim 10:6 durch Sascha Reusch einige Minuten später, sah es immer noch sehr gut aus.

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Packende Derbyszene: Pfullingens Alexander Reiff (links) kümmert sich um TSG-Shooter Manuel Häcker.  Foto: 

TV Neuhausen II gegen

SpVgg Mössingen 19:20 (13:9)

Das TVN-Perspektivteam startete gut und ruhig in die Partie. Nach elf Zeigerumdrehungen waren die Mitranic-Schützlinge mit 5:2 in Front. Beim 10:6 durch Sascha Reusch einige Minuten später, sah es immer noch sehr gut aus. Doch dem Routinier wurde seine Treffsicherheit zum Verhängnis. Tim Grothaus schickte das Neuhäuser Urgestein per Ellenbogeneinsatz wüst zu Boden. Reusch blutete aus der Nase, blieb minutenlang benommen liegen und musste dann von der Platte. Kurz vor der Pause war für die Neuhäuser gar ein Vorsprung von sechs Treffern (13:7, 26.) zu notieren. Doch man ließ sich noch zwei einschenken. Es ging mit 13:9 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel ging das Elend los. Zunächst verschoss Patrick Euchner einen Strafwurf, Benjamin Schweizer lief alleine auf den Kasten zu und verwarf. Überhaupt ging dem Ermstäler Angriffsspiel vollkommen die Struktur flöten. Bis zum 14:12 (37.) ließen die Hausherren acht hochkarätige Chancen liegen. Das wussten die nun wieder erstarkten Mössinger zu nutzen. Beim 18:19 durch Tillmann Ottmar (55.) waren die Gäste erstmals in Führung.

Der neuerliche Ausgleich von Bastian Schneider nutzte nichts mehr, denn die Gäste trafen kurz darauf zum 19:20. In den restlichen vier Spielminuten gelang es dem TVN II nicht, die Harzkugel im Gehäuse unterzubringen. "Das war total unnötig. Mössingen hatte zum Ende der ersten Hälfte kein Mittel mehr und wir machen die wieder stark. Das müssen wir eigentlich souverän runterspielen, aber dem Angriff hat dann die Struktur gefehlt", analysierte Routinier Benjamin Schweizer.

TV Neuhausen II: Lutter, Breuning (21.-41.) - Pohr (1), T. Reusch (1), Pracht (2), Boneberg, Schneider (1), Brockhaus (2), Gutbrodt, Sommer (4), Schweizer (1), K. Euchner, P. Euchner (3/2), S. Reusch (4).

TSV Dettingen/Erms gegen

HSG Schönbuch 24:32 (12:17)

Die Heimpremiere hatte man sich anders vorgestellt. Ohne Biss und die nötige Einstellung agierten die Dettinger und boten über weite Strecken eine enttäuschende Vorstellung. Das 2:1 durch Tom Kussmann sollte die letzte Führung für die Blau-Weißen bleiben. Während man im Angriff anfangs immer wieder gute Lösungen fand, bekam man in der Abwehr keinen Zugriff. Die HSG-Rückraumspieler ließen flüssig den Ball laufen und konnten so oft die gut aufgelegten Außenspieler Stefan Appelrath und Alexander Huber (beide 6 Tore) freispielen. So stand es nach 15 Minuten 7:8. Da sich in der Folge weder Abwehr noch Torhüter steigerten und der TSV-Angriff zunehmend ins Stottern geriet, konnte sich die HSG bis zur Halbzeit auf fünf Tore absetzen.

Deutliche Worte und eine Umstellung der Abwehr fanden nach der Pause nicht die gewünschte Wirkung. Das lag aber auch daran, dass die Graf-Schützlinge aus unerklärlichen Gründen immer noch wie gehemmt agierten. Im Stile einer Spitzenmannschaft witterten die Schönbucher ihre Chance, das Spiel früh zu entscheiden und schalteten einen Gang hoch. Durch seinen fünften Siebenmeter-Treffer vergrößerte Janek Förch den Abstand erstmals auf acht Tore (37.). Marco Muckenfuß konnte durch einen raffinierten Wurf zum 19:25 zwar nochmals verkürzen, doch die Dangel-Truppe antwortete eiskalt und erzielte sechs Tore in Folge. Der Endstand von 24:32 geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

TSV Dettingen/E.: Maginski, Syrbe - Kramer (2), Schulz (3), Fritz (2), Brodbeck, Beck (5) Kussmann (2), Muckenfuß (3), Bauknecht (1), Kränzler, Euchner, Klinger (3), Gotthardt (3).

TSG Reutlingen gegen

VfL Pfullingen II 27:29 (15:11)

Nach fünf Zeigerdrehungen führte die TSG mit 4:2 und spielte eine starke Abwehr sowie einen flexiblen Angriff. Durch diese Kombination kamen die Pfullinger nicht richtig ins Spiel und die TSG konnte ihren Vorsprung bis zur zehnten Minute auf 8:2 ausbauen.

In der 28. Spielminute gab es gegen die TSG eine direkte rote Karte, da Neuzugang Armin Hatic ungeschickt agierte. Die Überzahl nutzten die Pfullinger aus und konnten bis zur Halbzeit den Abstand auf vier Tore verkürzen (15:11).

Wie verwandelt kamen beide Mannschaften aus der Kabine. Pfullingen motiviert und engagiert, Reutlingen verunsichert und unkonzentriert. Innerhalb von den ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit drehte der VfL das Spiel und nutzte die Schwächephase der TSG gekonnt aus. Nach 44 Minuten stand es 16:19. Doch auch die TSG zeigte, warum sie zu Recht in der Landesliga spielt. Über Kampfgeist und Einsatzwille kämpfte sich die Seferagic-Sieben Tor um Tor zurück. In der 56. Minute folgte die Belohnung mit dem Anschlusstreffer beim Stand von 26:27. Spätestens jetzt hatte das Spiel Derby-Charakter und die Zuschauer gingen voll mit.

Zwei Minuten vor Ende legten die Pfullinger wieder mit zwei Toren vor. Die TSG gab nicht auf kam auf ein Tor ran und kam zur nötigen Chance für den Ausgleich. Doch an diesem Abend wurde die Tüchtigkeit nicht belohnt und so sprang der Wurf von Lennart Kann 35 Sekunden vor Schluss wieder aus dem Lattenkreuz aufs Feld. Pfullingen nutze die Balleroberung, spielte die Zeit runter und erzielte kurz vor Spielende das 29:27.

TSG Reutlingen: Fischer, Rinker, Schmidt - Menghs (1), Hatic (1), Kann (5), Wiedwald, Hejny (7), Häcker (7/2), Götz (1), Kinzelmann (2), Groß (1), Grünenwald, Schmutz (2).

VfL Pfullingen II: Votteler - Hasslach (2), Lehmann (4), T. Stoll, Müller (2/2), A. Reiff (2), M. Reiff, Fesser, Mager (4), Schulze, Haug (6), Grauer (2), Bauer (7).

TV Weilstetten II gegen

TSV Grabenstetten 33:34 (19:14)

Alles deutete auf eine torreiche Begegnung hin, denn bereits bis zur siebten Minute hatte es bei jedem Angriff hüben wie drüben gescheppert, als Matthias Griesinger zum 5:6 traf. Fast neun weitere Minuten sollte den Grün-Weißen gar nichts mehr gelingen. Ganz anders die Gastgeber. Sie ließen sich weder von der Grabenstetter Auszeit in der zwölften Minute, noch vom Wechsel Jonas Stäbler auf Marius Spitz im Tor beeindrucken, zogen auf 11:6 davon. Es war Youngster Yannik Maier, der seinem Team mit einem tollen Treffer zum 11:7 wieder Hoffnung machte. Obwohl Jonas Stäbler einige gute Aktionen vorweisen konnte, blieben die Gastgeber die aktivere Mannschaft und nahmen ein 19:14 mit in die Kabine.

Die Ansprache von Michael Rehkugler war deutlich, zeigte die gewünschte Reaktion. Der erste Angriff von Fabrizio Mosca verfehlte noch das Ziel, aber dann ging es plötzlich sehr schnell. Zwei Treffer von ihm, dazu zwei blitzsaubere Konter durch Yannik Schopp, brachten nach nicht einmal fünf Minuten das 20:19. Mit schnellen Schritten markierte er auch den 21:21-Ausgleich. In der 41. Minute sorgte erneut Schopp erstmals wieder für die Führung, die nur 160 Sekunden später auf drei Tore ausgebaut wurde. Besonders in Unterzahl überzeugten die "Höllablitz" mit erfolgreichen Abschlüssen. Als Johannes Rödel nach angezeigtem Zeitspiel traf und Achim Holder gut 30 Sekunden vor Spielende mit einem spektakulären Dreher zum 32:34 nachlegte, war der "Fuchsbau" gestürmt. Trainer Michel Rehkugler zum Auswärtssieg: "Wir haben die Zeit von fünf nach Zwölf noch einmal auf fünf vor Zwölf zurückgestellt und mit einer prima zweiten Halbzeit vieles sehr richtig gemacht."

TSV Grabenstetten: Spitz, Stäbler - Burk, Griesinger (7), Holder (6), Kazmaier, Kurz, Maier (1), Mosca (6/1), Rehm, Rödel (4), Schopp (10/3), Staiger.

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