Warten auf ein Erfolgserlebnis

Neun Spiele ohne Sieg, Talfahrt bis auf den vorletzten Tabellenplatz - Mehrstettens Trainer Patrick Eberhardt glaubt dennoch an den Ligaverbleib.

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Einsatz ist derzeit für den WSV Mehrstetten (orange Trikots) ganz besonders erforderlich. Der Tabellenvorletzte benötigt dringend Punkte.  Foto: 

Am 14. Spieltag war es, als der WSV Mehrstetten mit dem 1:0-Sieg über den TSV Steinhilben das letzte Mal richtig Grund zur Freude hatte. Seit Mitte November wartet der WSV auf ein Erfolgserlebnis. Auch Patrick Eberhardt, der Marvin Länge in der Winterpause als Trainer ablöste. "Das zerrt natürlich schon an unseren Nerven", sagt Eberhardt, der für die Ursache dieses Negativlaufs auch eine klare Erklärung hat: "Wir sind so vom Verletzungspech verfolgt, wie das schon lange nicht mehr der Fall war.

Nachdem der WSV in den letzten drei Spielzeiten mit zwei vierten und einem zweiten Tabellenplatz abschloss, zählte man auch in dieser Saison wieder zum erweiterten Kreis der Titelaspiranten. Einige hatten gar die Hoffnung, dass der Wintersportverein dem FV Bad Urach Paroli bieten könnte. Dann kam jedoch alles ganz anders und jetzt steckt man tief im Tabellenkeller. Trotz neun sieglosen Spielen nacheinander hat man im Mehrstetter Lager den Optimismus noch nicht verloren."Wir haben noch alles selbst in der Hand und können den Klassenerhalt ohne fremde Hilfe schaffen", so Eberhardt.

Neben dem Tabellenvorletzten WSV Mehrstetten (19 Punkte) sind die TSG Münsingen (21 Punkte), die SGM Hayingen/Ehestetten (20 Punkte) und der SV Hülben (19 Punkte) noch in Reichweite. "Wir benötigen jedoch unbedingt mal wieder ein Erfolgserlebnis, das unsere Moral nach vorne bringt und auch der Lohn für unsere Arbeit wäre", sagt Eberhardt, der nun seit vier Monaten die Geschicke beim WSV leitet, früher selbst ein Leistungsträger im Team war - in der kommenden Saison aber den Bezirksligisten SV Zainingen übernimmt.

Dass seine Mannschaft auf einem guten Weg ist, hat Patrick Eberhardt beim 2:2 in Holzelfingen gesehen: "Wir haben eine starke kämpferische Leistung mit viel Herz und Willen gezeigt und hätten uns mit drei Punkten belohnen können." Diese sollen nun im Derby gegen den SV Auingen folgen. "In diesem Spiel müssen wir unsere Heimstärke an den Tag legen und genau so einen Kampf und Einsatz wie zuletzt zeigen, dann können wir den Sieg einfahren", so Eberhardt weiter. An das letzte Derby hat der Mehrstetter Trainer jedoch keine gute Erinnerungen: "In Bremelau haben wir 2:4 verloren. Das darf uns morgen nicht wieder passieren".

Nach dem Heimderby gegen den SV Auingen trifft der WSV mit der SGM TSV Hayingen/SV Ehestetten und dem SV Hülben noch auf zwei direkte Konkurrenten. Zwischendurch empfängt Mehrstetten den FC Römerstein, für den die Aufstiegsrelegation nach zuletzt drei Niederlagen erledigt sein dürfte.ap

Der FV Bad Urach kann für die Bezirksliga planen

Der Münsinger Fußball-A-Ligist FV Bad Urach hat am Mittwoch auch das Spitzenspiel beim FC Römerstein gewonnen (3:1) und damit wohl die letzten Zweifel in der Meisterfrage beseitigt.

Der FVU kam gut in die Partie und versuchte das Spiel zu machen. Der FCR hielt jedoch dagegen. In der 17. Minute lenkte ein Römersteiner Spieler den Ball nach einer Standardsituation unglücklich ins eigene Tor ab. Die restliche erste Hälfte verging ereignislos.

Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Gäste den besseren Start. Seyhan traf nach 49 Minuten aus kurzer Distanz den Pfosten. Kurze Zeit später machte es Westpfahl besser und erhöhte auf 2:0. Die Heimelf gab sich nicht geschlagen und konnte durch Klincevic den Anschluss erzielen. Bereits in der 63. Minute entschied dann aber Omeirat mit dem Treffer zum 3:1 für den FV Bad Urach das Spiel.

Vier Spieltage stehen noch an, der FV Bad Urach hat als Spitzenreiter zwölf Punkte Vorsprung auf Upfingen - und das weitaus bessere Torverhältnis. Da ist am Sonntag in Bremelau schon Schaulaufen des Meisters angesagt.

SWP

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