VfL nicht zu stoppen, zwei Frey-Tore

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Neuling VfL Pfullingen ist nicht zu stoppen und siegte auch gegen den Absteiger FV Olympia Laupheim sicher und souverän mit 3:1. Es war der vierte Sieg in Folge. Die Echaztäler können bei drei noch ausstehenden Spielen  sogar Vierter werden.Eine tolle Leistung, die kein Mensch dem VfL zugetraut hatte.

Der VfL Pfullingen ist klar bester Neuling. Trainer Konietzny arbeitet hart, unaufgeregt, mit Zielen und hat die nötige Ruhe. Auch im Umfeld ist es ruhig, man ist einfach zu Recht stolz. Der VfL hatte umgestellt: Bochinger spielte rechts hinten in der Kette, Ünal rechts im Mittelfeld - das ganze musste sich erst einspielen. Bereits  in der 4. Minute klingelte es im Olympia-Kasten, als Jochen Frey  nach Bochinger-Pass einlochte - ein Start nach Maß. Laupheim war harmlos, der VfL hatte alles im Griff, aber beiden Teams merkte man an, es  ging um nichts mehr. Da hatte man eben Räume, es wurde nicht so  eng gedeckt.

Der VfL spielte sein Spiel, aber es gab wenig Chancen, weil die ganz große Konzentration fehlte. So sahen die 260 Fans Ballverluste und Mißverständnisse - der Trainer zeigte Verständnis und  kritisierte nicht.

Torwart Hirlinger musste kaum eingreifen - sein Gegenüber aber auch nicht, das ganze spielte sich oft im Mittelfeld ab. Der Gastgeber vergab zwei Chancen, auch Laupheim hatte eine, ehe Jochen Frey den Doppelpack schnürte und in der 75. Minute im Strafraum zum Schuss kam - der Ball kullerte vom Innenpfosten hinter die Linie: 2:0, die Vorentscheidung. Laupheim hatte durch Christoph Glaser eine Chance, die er vergab, ehe derselbe Spieler in der 83. Minute das kuriose 2:1 erzielte. Da waren die Jungs der Abwehr einmal nicht bei der Sache. Aber Top-Torjäger Dominik Früh machte den Sack in der Nachspielzeit zu, so dass der VfL die drei Punkte unter Dach und Fach hatte. Leuze fehlte, war auf einer Hochzeit, dennoch war man kompakt, ließ nie Zweifel am Sieg aufkommen. Es war auch kein Fußball-Leckerbissen, ehe disziplinierte Arbeit, das Umsetzen der Vorgaben klappte einigermaßen.

Michael Konietzny bilanzierte: „Das Team hat die Situation und das Spiel angenommen, das ist auch nicht einfach, wenn man gesichert ist. Ich bin milde gestimmt, es gibt keine Kritik, wir haben gewonnen, das zählte. Nun haben wir tatsächlich 49 Punkte, ich kanns kaum glauben, das ist mehr als erfreulich. Frey spielte mit Grauer im Sturm, wir kamen nicht so schnell in einen Rhythmus nach den Umstellungen.“

Neben Lukas Früh von der A-Jugend verpflichtete der VfL zwei junge Spieler, beide sind 20 Jahre alt: Maximilian Füssenhäuser vom FV Nürtingen, ein Abwehrspieler und Fran Rathmann von Croatia Reutlingen, auch ein Mann für die Abwehr.  Konietzny: „Wir gehen unseren Weg mit jungen Spielern weiter.”

So spielten sie

VfL Pfullingen: Hirlinger -  Bochinger,  Biber, Gekeler, Özge - Ünal, Haussmann, Yilmaz, Sassano, Frey (79. Dünkel), Grauer (59. Früh)

Olympia Laupheim: Heiland - Hagel, Baumamn, Fischer, Padonick - Wasolowski, Reimer (70. Steinle), Jäger, Schrade - Hammerschmied (73. Ludwig), Glaser

Schiri:  Markus Seitl

Tore: 1:0 Frey (4.), 2:0 Frey (75.), 2:1 Glaser (83.), 3:1 Früh (90.+2). woga

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