TSG-Young-Boys-Keeper Erdem fliegt vom Platz und Stowers mutiert zum Elfmeterkiller

In einem rassigen Landesligaspiel behielt die TSG Young Boys Reutlingen im Derby bei Namensvetter TSG Tübingen mit 4:1 die Oberhand.

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Die Gäste um ihren Trainer Thomas Schwend zeigten sich gut erholt von der 0:1-Niederlage vor Wochenfrist gegen die TuS Metzingen. Bei der keineswegs enttäuschenden und ebenfalls sehr offensiv ausgerichteten TSG Tübingen gewann der Aufsteiger mit 4:1 und konnte bereits den dritten Sieg im vierten Spiel feiern. "Wir haben sehr guten Angriffsfußball gezeigt und uns dafür mit schön heraus gespielten Toren belohnt. Es war ein gelungener Tag für uns. Der Erfolg geht deshalb in Ordnung", lautete das Fazit von Christoph Anrich, dem neuen Young Boys-Pressewart. Antonio Tunjic scheiterte in Minute 19 bereits freistehend an Steffen Baumann. Der 28-Jährige konnte vom Tübinger Schlussmann fünf Zeigerumdrehungen später aber nur noch regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht werden und verwandelte sicher vom Elfmeterpunkt - 0:1 (25.). In der Folgezeit spielten die Reutlinger feinen Kombinationsfußball und zogen durch einen Doppelschlag von Panagiotis Nakos (30., 33.), der durch eine Einzelaktion und einen platzierten 14-Meter-Schuss erfolgreich war, auf 0:3 davon. Fast im Gegenzug konnten die Unistädter durch eine gute Aktion auf 1:3 verkürzen, als Max Leibfarth von der Strafraumgrenze überlegt einschoss (35.). Aus derselben Distanz war nur 180 Sekunden später auf der Gegenseite Kevin Nicolaci zum 1:4 erfolgreich. Auch in der zweiten Halbzeit bemühten sich beide Teams nach vorne zu spielen, ohne allerdings zunächst zu klaren Chancen zu kommen. Die größte Möglichkeit nach dem Seitenwechsel vergab Jonas Frey, der mit einem Foulelfmeter am gerade erst eingewechselten Michael Stowers scheiterte (71.). Damit kann der Deutsch-Amerikaner eine fast unglaubliche Quote von acht gehaltenen Strafstößen bei zehn Versuchen in der Bezirks- und Landesliga seit August 2012 nachweisen. Grund für die Elfmeterentscheidung: Schiedsrichter Neef interpretierte ein Foulspiel von YB-Torspieler Ali Erdem an Leibfarth als Notbremse und stellte diesen vom Feld (69.). Spätestens als Stowers dann auch noch einen 18-Meter-Freistoß von Bledian Hoxhaj toll parierte (76.), stand der Erfolg für die Reutlinger fest.

TSG Tübingen: Baumann - Rammeiser, Sevinc (63. Kelmendi), Knoll, Bischoff, Fetzer, Geiger (46. Schramm), Frey, B. Hoxhaj, Lapaczinski (67. Schmetzer), Leibfarth

TSG YB Reutlingen: Erdem - Karasalihovic, Jankofsky, Conte, Hirning, Nakos (85. Gerdes), Tunjic, Di Leone, Nikolaci (88. Tayar), Anrich, Totskas (70. Stowers)

Tore: 0:1 Tunjic (25., FE), 0:2, 0:3 Nakos (30., 33.), 1:3 Leibfarth (35.), 1:4 Nicolaci (38.)

Rote Karte: Erdem (YB) (69./Notbremse)

Bes. Vork: Stowers (YB) hält Foulelfmeter von Frey (71.).

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