Lautertal gewinnt Spitzentanz

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SV Lautertals Spielertrainer Simon Glocker (schwarzes Trikot) konnte sich in dieser Szene zwar nicht durchsetzen. Der Aufsteiger gewann das Spitzenspiel gegen Auingen dennoch mit 3:0.  Foto: 

FC Sonnenbühl gegen

TSV Steinhilben 0:0

Das Spiel des FC Sonnenbühl gegen den TSV Stinhilben begann recht verheißungsvoll. Bereits nach fünf Minuten scheiterten die Gäste mit einem Freistoß am Sonnenbühler Torpfosten. Nur zwei Minuten später köpfte Jonas Rudolf nach einem Freistoß den Ball zwar ins Netz, der Schiedsrichter entschied jedoch auf abseits. Wer dachte, es entwickelte sich nun eine Partie mit vielen Chancen, der wurde enttäuscht. Keine Mannschaft konnte Torgefahr ausüben.

Im zweiten Durchgang hatte der FC Sonnenbühl noch einmal eine kurze Drangphase, blieb jedoch auch ohne nennenswerte Chance. So endete das unterdurchschnittliche Spiel 0:0.

SV Lautertal gegen

SV Auingen 3:0

In einer in den ersten 30 Minuten engen Partie gab es keine nennenswerte Torchancen. Beide Teams hatten dann jeweils eine gute Kopfballchance.

Im zweiten Durchgang war die Heimelf die aktivere Mannschaft und ließ gute Torchancen ungenutzt. In der 69. Minute war es Matthias Greger, der nach einem Freistoß von seinem Bruder Lukas Greger per Kopf das 1:0 besorgte.

Danach blieben die Lautertaler die aktivere Mannschaft. Patrick Benz erhöhte zehn Zeigerumdrehungen später per Foulelfmeter zum 2:0. Weitere sechs Minuten später konnte Kristof Heimbeger den 3:0-Endstand besorgen.

WSV Mehrstetten gegen

FC Römerstein 3:3

In einer umkämpften Partie erspielte sich der WSV zunächst etwas mehr Feldvorteile. In der 15. Minute lag der Ball zwar im Tor der Gäste, der Schiedsrichter entschied aber auf Handspiel.

Ab der 25. Minute gelang es dem WSV den Gegner immer mehr in dessen Hälfte fest zu setzen. Konnte sich aber keine zwingenden Chancen erarbeiten. Kurz vor der Pause dann die überraschende Führung für die Gäste. Eine misslungene Rückgabe war es, die den Weg ins Mehrstetter Tor fand und die Gäste mit 0:1 in Führung brachte.

Nach dem Pausentee kamen die Gäste wacher aus der Kabine und konnten in der 48. Minute eine Unstimmigkeit zur 0:2 Führung nutzen. Der WSV brauchte etwas, bis er diesen Rückschlag verdaut hatte. Genau in diese Phase gelang den Gästen das 0:3. Ein Schuss aus 16 Metern wurde abgefälscht und fand den Weg ins Tor.

Nun warf der WSV alles nach vorne und konnte in der 70. Minute durch Johannes Striebel auf 1:3 verkürzen. In der 80. Minute war es Florian Stiehle, dessen Schuss zum 2:3 ins Gästetor abgefälscht wurde. In einer packenden Schlussphase hatten beide Mannschaften noch gute Möglichkeiten. In der 88. Minute war es dann ein Verteidiger der Gäste, der seinem Torhüter keine Chance ließ und durch ein Eigentor den 3:3- Endstand herstellte.

SV Bremelau gegen

TSG Münsingen 3:3

Im Münsinger Derby gelang dem Tabellenletzten wiederum nicht der erhoffte erste Sieg. Dabei begann die Partie mehr als verheißungsvoll. Bereits in der siebten Minute erzielte Simon Müller das 1:0 nach schönem Pass von Andreas Neher. Nach einem Doppelschlag in der 27. und 30. Minute wähnten sich die Gastgeber schon auf der Siegesstraße. Nach einem Eckball köpfte zuerst Manuel Kley das 2:0 und nach einem weiten Freistoß erhöhte Simon Müller mit einem wunderschönen Kopfball sogar auf 3:0.

Spielentscheidend war dann aber die 36. Minute. Simon Müller wurde aus kürzester Distanz angeschossen und lief alleine auf das Münsinger Tor zu. Er wurde vom Schiedsrichter zurückgepfiffen und handelte sich anschließend wegen Meckerns die Gelb-Rote-Karte ein. So kam es wie es kommen musste. Andreas Schuhmacher verkürzte kurz vor der Halbzeitpause auf 1:3.

Im zweiten Spielabschnitt wurde der Druck der Gäste immer größer und die Partie immer turbulenter. Die Gastgeber ließen zwar auch die eine oder andere Konterchancen liegen.

Deutlich mehr Torchancen hatten aber nun die Gäste. So traf in der 61. Minute Adem Elbir nur die Bremelauer Torlatte. Ein umstrittener Elfmeter brachte in der 72. Minute durch Fatih Yilmaz den Anschlusstreffer zum 2:3. Sven Endler hatte in der 85. Minute noch die große Chance zum Sieg, als er nur den Torpfosten der Gäste traf. Im Gegenzug führte ein absolut berechtigter Elfmeter ebenfalls durch Fatih Yilmaz aber zum nicht unverdienten 3:3-Ausgleichstreffer.

TSG Upfingen gegen

FV Bad Urach 3:3

Der Gast aus Bad Urach war von Anfang an da und ging bereits in der achten Minute mit 1:0 durch Umut Ogüt per Elfmeter in Führung. Die TSG verlor weiterhin ihre Bälle im Mittelfeld. In der 17. Minute erhöhte Onur Seyhan auf 0:2.

Nach dem Pausentee erhöhte Upfingen den Druck. Den 1:2-Anschlusstreffer fiel in der 54. Minute durch Ruben Belzner. In der 62. Minute war Jan-Lars Dümmel zur Stelle nach einem Traumpass von Goller – 2:2.

Fast im Gegenzug ging Bad Urach wieder in Führung. Der Torschütze war Hadi Omeirat. In der Folgezeit vergab der Gast große Chancen, beziehungsweise verhinderte TSG-Torhüter Schaude diese grandios.

Die TSG Upfingen setzte alles auf eine Karte und wurde dafür noch belohnt. In der 93. Minute foulte Torhüter Greco den hereinstürmenden Dümmel. Den fälligen Elfmeter verwandelte Patrick Kuch souverän zum 3:3-Endstand.

SGM Honau/Holzelfingen

gegen SV Würtingen 0:0

In einem in der ersten Halbzeit ausgeglichenen Derby hatten beiden Teams gute Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. In der zehnten Minute wurde ein Schuss von Marc Epple von der Würtinger Abwehr geblockt und im anschließenden Konter vergaben die Gäste eine sehr gute Einschusschance.

Der SV Würtingen hatte in der Folge großes Glück und musste insgesamt dreimal auf der Torlinie klären.

Im zweiten Durchgang waren die Gäste aus Würtingen dann spielüberlegen und drängten auf den Führungstreffer. Die SGM Honau/Holzelfingen hielt mit einer guten Moral und viel Einsatz dagegen. Würtingen erspielte sich eine Reihe von guten Torchancen, setzte den Ball jedoch meist neben oder über das SGM-Gehäuse. In der Schlußphase hatte die Heimelf dann noch die große Chance auf den Siegtreffer, ein Konter über Umut Aydin vorgetragen, wurde jedoch nicht zielstrebig zu Ende gespielt. Am Ende blieb es beim 0:0. „Da Würtingen seine guten Chancen in der zweiten Halbzeit nicht genutzt hat und wir kämpferisch gut dagegen gehalten ist der Punkt für uns nicht unverdient“, so SGM-Abteilungsleiter Oliver Scheck.

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