Konietzny fordert bessere Einstellung

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Fußball-Verbandsligist VfL Pfullingen gastiert am Samstag bereits um 14 Uhr (Optima-Sportpark) beim Schlusslicht  Spf Schwäbisch Hall, das gerade vier Punkte hat, nur gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen gewann und  ganze sechs Tore erzielte. Deshalb gab es einen Trainerwechsel auf der Auwiese: Slobodan Pajic wurde nach 292 Tagen entlassen. Co-Trainer Jürgen Kern leitet das Training der Blau-Weißen. Im Derby in Hollenbach hat sich das Schlusslicht vom Kocher beim 0:2 gut aus der Affäre gezogen. VfL-Coach Michael Konietzny kann wieder auf Fatih Özge bauen, Radmann ist angeschlagen. Auch Füssenhäuser ist im Training, könnte in den Kader kommen, aber der Coach warnt vor den Spf: „Die Haller haben sich beim Spitzenreiter FSV Hollenbach achtbar  gehalten und nach einem Trainerwechsel ist es immer unangenehm, dort anzutreten, denn die Spieler wollen sich beweisen, werden alles reinwerfen, um die Wende einzuleiten. Das wird ein schwieriges Spiel. Ich appelliere an die Spieler, eine bessere Einstellung an den Tag zu legen. Im Training herrscht eine gewisse Sorglosigkeit, da kommen kaum die nötigen 100 Prozent heraus.“

  Konietzny macht klar: „Schon bei den Spielformen und der Zweikampfschulung wird schlampig gearbeitet. Auch beim Durchschieben fehlt der letzte Biss. Die Jungs müssen auch im Training das Letzte aus sich herausholen. Ich muss alle - mich eingeschlossen - emotional mehr mitnehmen. Das Training ist nicht dazu da, dass man eben ein bisschen kickt. Das ist harte Arbeit, wir müssen mehr Laufwege einstudieren, nicht so sorglos spielen und zu schnell Gegentore kassieren - siehe Spiel gegen den FC Albstadt.”

  Der Pfullinger Trainer weiß: „Wir müssen jetzt punkten, die nächsten Spiele sind richtungsweisend gegen die Spf Hall und den SKV Rutesheim, die beiden Letzten. Noch ist die Lage nicht dramatisch, aber wenn man mal fünf, sechs Punkte zurückliegt, wird es kritisch. Deswegen sollten wir eine kleine Serie starten, die rettenden Plätze sind in Reichweite. Noch ist nicht zu viel passiert, aber wir müssen aufpassen. Das Rezept: einfach eine andere, bessere Einstellung zeigen. Ich erwarte eine Steigerung auf allen Gebieten, eine konzentrierte Leistung. Wir sollten mehr als 100 Prozent abrufen, es muss eine Galligkeit vorhanden sein. Ich will mehr Leidenschaft sehen, gepaart mit Disziplin. So können wir uns aus dem Schlussdrittel befreien. Es kann nicht sein, dass wir nach einem Führungstreffer nicht hellwach sind und dem Gegner Tore schenken.“

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