Golinski mit Traumtor

Der SSV im Aufwärtstrend: Am Mittwoch gelang der dritte Sieg in Folge in acht Tagen. Als Doppeltorschütze tat sich Marc Golinski hervor, der mit einem direkt verwandelten Eckball für Aufsehen in der Scholz-Arena sorgte.

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Am Mittwochabend in der Aalener Scholz-Arena: Reutlingens Marc Golinski (Mitte, in rot) setzt sich gegen Roman Riedel (rechts) und Nico Zahner durch. Der SSV-Spieler erzielte mit einem direkt verwandelten Eckball ein Supertor.  Foto: 
Mit diesem Erfolg verbesserte sich der SSV jetzt auf Rang neun der Tabelle. Gestern Abend verschliefen die Achalmstädter allerdings die erste Viertelstunde komplett und hatten Glück, dass die Hausherren nur mit 1:0 führten (2., Kienle). „Wir waren im Tiefschlaf und hätten auch 0:3 hinten liegen können“, sagte SSV-Trainer Robert Hofacker über die miserable Anfangsphase.

Nach 20 Minuten legten die Gäste den Schalter aber um und kamen immer besser ins Spiel. Vor allem der pfeilschnelle Schimmel bereitete dem VfR immer wieder Probleme. Dann der Ausgleich in der 24. Minute durch den vierten Saisontreffer von Marc Golinski. Schimmel leitete auf der linken Seite ein und passte auf Seemann in der Mitte. Dort übernahm Marc Golinski, der noch zwei Verteidiger aussteigen ließ, und schob aus elf Metern ins Tor ein.

Der SSV blieb weiter am Drücker und wieder leistete Schimmel die Vorarbeit: Er flankte flach in den Strafraum, dort kam Daniel Seemann irgendwie an den Ball und versenkte aus acht Metern humorlos. Es war sein fünfter Saisontreffer. Nach der Pause setzte der SSV sein gutes Spiel fort und markierte schließlich den dritten, entscheidenden Treffer. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Wir haben nichts zugelassen und den Ball gut laufen lassen“, so Hofacker. Den dritten Reutlinger Treffer setzte erneut Golinski. Kurios: Es war ein direkt verwandelter Eckball nach der achten Ecke für den SSV.

Die Gäste spielten auch nach der Zwei-Tore-Führung weiter mutig nach vorne und waren vor allem giftiger in den Zweikämpfen. Kapitän Guiseppe Ricciardi meinte: „Klar, wir hätten 0:3 hinten liegen können. Umso besser, dass wir uns gefangen haben und ein gutes Spiel lieferten.“

So spielten sie
VfR Aalen II: Schnitzler - Riedel, Leister, Odabas, Brenner (63. Borst), Groiß, Reisig, Zahner, Sessa (65. Lämmle), Pfeiffer, (62. Erne), Kienle
SSV Reutlingen Fußball: Grgic - Lübke, Wiesner, Schimmel (61. Renner), Maier, Seemann, Golinski (73. Schiffel), Eiberger (87. Feigl), Ricciardi, Bitzer, Bischoff.
Tore: 1:0 (2.) Kienle, 1:1 (24.) Golinski, 1:2 (33.) Seemann, 1:3 (56.) Golinski
Gelbe Karten: Kienle (VfR Aalen II) - Maier und Seemann (beide SSV Reutlingen)
Eckballstatistik: 7:11
Zuschauer: 350
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