FVU vor einer hohen Hürde

Der TSV Dettingen/Erms gibt seine Visitenkarte beim ehemaligen Verbandsligisten TSV Ofterdingen ab. Die abstiegsgefährdeten Zittelstätter wollen, beziehungsweise müssen, beim SV03 Tübingen punkten.

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In Wittlingen hat man sich ans Jubeln gewöhnt, der Aufsteiger ist prächtig unterwegs.  Foto: 

Nachdem der FV Bad Urach (21) unter der Woche sehr unglücklich gegen Wittlingen verlor, haben die abstiegsbedrohten Zittelstätter am Sonntag die nächste schwere Auswärtshürde vor der Brust: Die Reise geht zum Tabellenfünften SV 03 Tübingen (39). "Wir sind stabil gestanden, haben eine gute Grundordnung und viele Spielanteile gehabt. Die Niederlage tut weh, aber wir sind definitiv kein Kanonenfutter und nehmen Positives mit", blickt FVU-Trainer Robert Michnia auf das Stadtderby zurück.

Trotz der Niederlagen zuletzt gegen Croatia (0:1) und Wittlingen (1:2) zeigt die Formkurve der Zittelstätter insgesamt nach oben: "Wir arbeiten hart, alle ziehen mit und sind heiß auf Erfolge. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass wir uns belohnen", so Michnia.

Den Aufsteiger TSV Glems (31) erwartet mit dem TSV Dettingen/Rottenburg (36) ebenfalls keine Laufkundschaft, zumal die Gäste mit der Empfehlung des zweitbesten Auswärtsteams an der Braike aufschlagen. Die Partie ist auch ein Duell der verschiedenen Fußball-Philosophien: Defensive gegen Offensive.

Die Hausherren besitzen, mit bisher nur 30 Gegentreffern, eine der besten Abwehrreihen der gesamten Liga. Dettingen hingegen gehört mit 59 Treffern, nur Genkingen erzielte mehr, zu den torgefährlichsten Mannschaften der 16 Bezirksligisten und hat seine Stärken klar in der Offensive. Nach einem Zwischentief sind die Gäste nun auch wieder in der Erfolgsspur zurück und verloren nur eines ihrer letzten acht Ligaspiele. Bei den Kickern aus Glems läuft es momentan nicht gerade optimal, bei lediglich nur einem Sieg aus den letzten neun Begegnungen, aber vielleicht kommt mit Dettingen/Rottenburg jetzt genau der richtige Gegner an die Braike: Im Hinspiel gewann die Elf von Spielertrainer Patrick Plewnia zumindest sehr souverän mit 3:0.

Beim TSV Dettingen/Erms (36) ist der Wurm drin: Zwar sind die ambitionierten Ermstäler seit drei Spielen ohne Niederlage, aber nur ein Sieg aus acht Partien spricht nicht gerade für einen positiven Lauf. Am Sonntag gastiert die Elf von Trainer Andreas Lang beim TSV Ofterdingen (30) und im Steinlachtal soll wieder ein Sieg her, um den Abstand nach hinten zu erweitern.

Besser könnte es für den TSV Wittlingen (46) momentan kaum laufen: Der Aufsteiger hat sein Saisonziel "Klassenerhalt" schon lange in der Tasche. Und mit dem Erfolg im Nachholspiel am Dienstag gegen Urach haben die Kicker vom Hockenloch punktemäßig zum Tabellenzweiten SSV Reutlingen II aufgeschlossen und sind damit mittendrin im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz.

"Die Mannschaft hängt sich voll rein und spielt verdientermaßen eine tolle Runde. Wir sind Aufsteiger und wissen wo wir hingehören, um den Aufstieg streiten sich andere", hält Wittlingens Trainer Ralf Luik den Ball flach.

Am Sonntag kommt Kellerkind SV Wurmlingen (20) nun auf die Uracher Alb und die makellose Heimbilanz von zehn Siegen und zwei Unentschieden soll bei den Hockenlochkickern ausgebaut werden. "Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen, aber ein Selbstläufer wird dass nicht. Wurmlingen braucht jeden Punkt im Abstiegskampf und wird deshalb alles geben, dass heißt für uns dagegenhalten", so Luik.

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