Dominik Früh trifft beim ersten Heimsieg doppelt

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Der VfL Pfullingen zeigte eine bärenstarke Leistung. Endlich konnte man  auch seine Chancen  einigermaßen verwerten, ging 2:0 in Führung, musste vor der Pause aber das 2:2 hinnehmen.

  Der VfL war deswegen nicht geschockt, spielte konsequent und konzentriert weiter, nutzte dann zwei Chancen zum 4:2 und feierte den ersten Heimsieg.

Der VfL kam gut ins Spiel und Torjäger Dominik Früh  erzielte in der 15.Minute das 1:0. Das Tor gab den Echazstädtern Auftrieb, dennoch wurden Chancen von Dünkel und Haussmann vergeben. Aber Fatih Özge erzielte in der 24. Minute das 2:0, als man Sindelfingens Abwehr ausspielte.

Der VfL war besser, brachte den Gast durch individuelle Fehler wieder ins Spiel, denn Paul Jäger nützte in der 32. Minute eine Unachtsamkeit zum 2:1. Sieben Minuten später verwertete Syla einen Stellungsfehler zum 2:2 - die Mercedesstädter hatten Oberwasser, der VfL musste froh sein, dass der Gast nicht in Führung ging.

Falsche Entscheidung

VfL-Coach Michael Konietzny war zur Pause bedient: „Beiden Gegentoren gingen individuelle Fehler von uns voraus, das darf einfach nicht passieren, dass wir nach langem Ball ein Tor kassieren und dass ein Spieler die falsche Entscheidung trifft. Das ist ärgerlich. Wir hatten Zugriff, verloren ihn aber.”

Nach der Pause spielte der VfL mit zwei Spitzen und Dominik Früh war in der 51. Minute erfolgreich. Die Moral stimmte, man hatte das 2:2 weggesteckt, war wieder besser. Konietzny musste umstellen, Hauser verletzte sich (Mittelfuß), für ihn kam Radman. Das Spiel war bei leichtem VfL-Chancenplus ausgeglichen. Yasin Yilmaz erlöste dann die Fans in der 89. Minute mit dem 4:2, er hatte den Sack zugemacht.

VfL-Präsident Sven Schauenberg meinte: „Das war eine starke Leistung, ein verdienter Sieg, doch nach dem 2:2 hätte der Gast in Führung gehen können, wer weiß, was dann passiert wäre. Das 3:2 brachte wieder Ruhe und Sicherheit ins Spiel.”

VfL-Trainer Michael Konietzny war happy und lobte: „Es war ein verdienter Sieg, unser Plan ging auf. Wir hatten schnell Zugriff und Chancen, aber die beiden Gegentore passten nicht. Doch wir kamen wieder gut ins Spiel. Ich musste ja Bochinger wegen Gelb-Rot-Gefahr rausnehmen, brachte mit Lukas Früh eine zweite Spitze, Gekeler ging  nach links hinten. Das klappte gut. Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung, da stand ein Team auf dem Platz mit allen guten Tugenden. Der Kampfgeist war überragend, das Umschaltspiel und das gegen den Ball auch, dennoch mussten wir zittern. Aber alles ging auf.” Auch Sindelfingens Coach Maik Schütt erkannte den verdienten VfL-Sieg an, wenn auch seine Sindelfinger mit großer Moral zurückkamen. Es war aber zu spät.

So spielten sie

VfL Pfullingen: Hirlinger - Özge, Biber, Gekeler, Bochinger (46. Lukas Früh) - Dünkel, Schall, Yilmaz, Hauser (30. Radman), Haussmann (61.Ünal) - D. Früh (66. Frey)

VfL Sindelfingen: Kocyba - Sauter, Feigl (74. Solis), Moor, Klein (34. Syla) - Jäger, Glotzmann, Wetsch, Krauß, Maier - Mijic (74. Boneberger)

Zuschauer: 280

Schiri: Jochen Rottner

Tore: 1:0 D. Früh (15.), 2:0 Özge (24.), 2:1 Jäger (32.), 2:2 Syla (39.), 3:2 D. Früh (51.),  4:2 Yilmaz (89.).

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