"Keine Angst vor großen Namen"

Die Bayern kommen, würde man im Fußball sagen. Mit dem HC Leipzig rückt der Pokalsieger und Champions League-Teilnehmer an. Doch bange machen gilt nicht, sagen sich die TuS-Spielerinnen.

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  • Die TusSies - Zweite von links Patricia Stefani - wollen morgen mit großem Engagement auftreten. Manager Ferenc Rott sagt: "Jetzt muss das Team noch einen Schritt weiter gehen und zeigen, dass man auch gegen eine große Mannschaft auf Augenhöhe spielen kann." Mit einem Sieg würde man über dem Soll stehen. 1/2
    Die TusSies - Zweite von links Patricia Stefani - wollen morgen mit großem Engagement auftreten. Manager Ferenc Rott sagt: "Jetzt muss das Team noch einen Schritt weiter gehen und zeigen, dass man auch gegen eine große Mannschaft auf Augenhöhe spielen kann." Mit einem Sieg würde man über dem Soll stehen. Foto: 
  • Alexandra Kubasta sagt: "Wir glauben an unsere Chance." 2/2
    Alexandra Kubasta sagt: "Wir glauben an unsere Chance." Foto: 
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Einen richtigen Knaller bekommen die Zuschauer am Samstagabend in der Metzinger Öschhalle serviert. Ein Spiel voller Emotionen und Leidenschaft wird sie erwarten, schließlich treffen zwei Teams aufeinander, die sich in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga etablieren wollen.

Auf der einen Seite die gegenüber der Vorsaison verstärke TuS Metzingen - inzwischen mit vier aktuellen A-Nationalspielerinnen und drei Junioren-Nationalspielerinnen ausgestattet - auf der anderen Seite der Deutsche Pokalsieger und seit wenigen Tagen feststehende Champions League-Teilnehmer der Saison 2014/15. Da könnte mal wieder die Öschhalle zur "Öschhölle" werden. Die Halle ist bisher nicht ganz ausverkauft, es gibt noch Restkarten bei den Sitzplätzen und einige Stehplätze. TuS-Manager Ferenc Rott hofft auf ein volles Haus. Das könnte dem Underdog Flügel verleihen, die er vielleicht gut gebrauchen könnte. Schließlich muss der Gastgeber alles in die Waagschale werfen, um gegen das Spitzenteam mitzuhalten.

Die Stimmung bei den TusSies ist hervorragend. TuS-Trainer Alexander Job hat den Druck von der Mannschaft genommen, ihr erklärt, dass bei einer Niederlage noch gar nichts verloren ist (siehe auch Interview nebenstehend). "Wir verstecken uns hier nicht. Wir haben Mut aus dem Göppinger Spiel gesammelt und treten geschlossen auf,, sagt Alexandra Kubasta, "dann haben wir auch eine Chance."

Die schnelle Linkshänderin weiß um die Schwere der Aufgabe am Samstag. Gleichzeitig betont sie, dass man keine Angst vor großen Namen habe. "Wir sind selbstbewusst und glauben an unsere Chance. Der Wille ist bei allen da, etwas Großes zu leisten", sagt sie. Und spricht dabei für ihre Mitspielerinnen, die sich riesig auf das Spiel freuen und sich ähnlich optimistisch geben. Will man eine Siegchance haben, müsse man in der Abwehr "sehr gut stehen" und vorne "geduldig die Angriffe ausspielen". "Wir müssen ein Gänsehaut-Feeling in der eigenen Halle schaffen, die Fans sind für uns zusätzliche Motivation und treiben uns nach vorne", ist sie sich sicher. Jedem Zuschauer in der Halle müsse erkenntlich sein, dass es für keine Mannschaft leicht ist, die Punkte aus der Öschhalle zu entführen. Auch nicht der HC Leipzig, der vor wenigen Tagen Großes geleistet hat und sich zum zweiten Mal in Folge für die Champions League qualifizieren konnte. Dementsprechend erwarten die Verantwortlichen eine Mannschaft, die mit breiter Brust im Ermstal auflaufen wird. "Die strotzen vor Selbstbewusstsein und wollen sicherlich die beiden Punkte mit nach Hause nehmen. Wir geben aber nicht kampflos auf", sagt Manager Ferenc Rott deutlich. Der HCL sei der große Favorit und bringe sicherlich die größere Erfahrung mit, doch auch die TusSies hätten gezeigt, zu was sie in der Lage sind: "Auf der Torhüterposition und in der Abwehr hat die Mannschaft sehr gut in Göppingen gespielt, das ist sicherlich eine gute Waffe. Im Angriff müssen wir eben noch effektiver werden." Jetzt müsse das Team noch einen Schritt weiter gehen und zeigen, dass man auch gegen eine große Mannschaft auf Augenhöhe spielen könne, so der Manager weiter, der auch sagt, dass mit einer Niederlage nichts verloren sei, mit einem Sieg man aber über dem Soll stehen würde. Vor allem wegen des harten Auftaktprogramms.

Info
Für das Spiel der TusSies gegen den HC Leipzig ist ein Liveticker geschaltet unter

www.swp.de/tussies

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