Eine positive Dreijahresbilanz

Mit Kontinuität und Zuverlässigkeit umschrieb Bezirksschiedsrichterobmann Klaus Rapp die Arbeit der Schiedsrichtergruppe Münsingen. Es war eine positive Bilanz der vergangenen drei Jahre.

Zu ihrer nur alle drei Jahre abgehaltenen Hauptversammlung durften die Schiris der Gruppe Münsingen zahlreiche Gäste begrüßen. Unter ihnen auch Horst Beck. Der Vorsitzende des Fußballbezirks Alb dankte den Schiedsrichtern für ihren Einsatz und ging insbesondere auf die Rolle des Schiedsrichters als Sündenbock ein.

Der Schiedsrichterobmann des Bezirks Alb, Klaus Rapp, erinnerte sich dann an nicht weniger als sechs Obmänner in der Schiedsrichtergruppe Münsingen innerhalb der vergangenen 16 Jahre. Bedenkt man, dass Obmänner im Bereich des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) immer für drei Jahre gewählt werden, dann kann man diese Wechsel durchaus als Indiz für turbulente Zeiten werten.

Die sind jedoch Vergangenheit. Die nunmehr vierjährige Tätigkeit von Obmann Markus Werthmann stellte Rapp unter die Überschrift "Kontinuität und Zuverlässigkeit", die die Gruppe Münsingen nunmehr auszeichnet. Die hat in Daniel Leyhr auch ein Aushängeschild, pfeift Leyhr inzwischen doch auch in der Oberliga.

Ganz in rosarot sah Markus Werthmann das Bild für die Zukunft der Schirigruppe nun aber nicht. In seinem Rechenschaftsbericht legt er mithilfe von aussagekräftigen Statistiken das Hauptproblem der Gruppe dar: Es fehlen Schiedsrichter für den aktiven Bereich.

Rüdiger Bergmann, Vertreter des Verbandsschiedsrichterausschusses (VSRA), lobte die "ehrliche Arbeit", die in Münsingen geleistet wird. Das Problem der Schiedsrichter, eine Ausdünnung im Altersbereich von 20 bis 40 Jahre, gibt es nicht nur in Münsingen. Deshalb, so Bergman, hat man beim WFV den Vereinsschiedsrichterbetreuer ins Leben gerufen. Auf diese Weise sollen aktive Schiedsrichter nicht mehr als Einzelkämpfer in ihren eignen Vereinen angesehen werden, sondern vielmehr besser in bestehende Vereinsstrukturen integriert werden.

Insbesondere im Bereich der Nachwuchsbetreuung hat sich Hans Schrade in der Schiedsrichtergruppe Münsingen verdient gemacht. Seine Gesprächsbereitschaft und seine einhundertprozentige Verlässlichkeit sind weitere Attribute, die den 60-Jährigen auszeichnen, wie Markus Werthmann anlässlich des Ausscheidens von Schrade aus dem Ausschuss der Gruppe betonte. Das war der einzige Wermutstropfen in der Hauptversammlung.

"Wir können mit unserer erbrachten Leistung sehr zufrieden sein. Die Gruppe steht gut da und ich glaube, dass wir das Meiste richtig gemacht haben", sagte Markus Werthmann, der nicht nur einstimmig entlastet, sondern auch einstimmig als Obmann wiedergewählt wurde.


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Autor: SWP | 04.02.2012

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