Erst drei Kandidaten stehen zur Wahl

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Hoffentlich wird das nicht wie bei der ersten Wahl“: Cornelia Gekeler, Projektleiterin „Jugendgemeinderat“ bei der Stadt Pfullingen läuft’s kalt den Rücken runter, wenn sie an die Premiere vor zwei Jahren denkt. Damals ließen sich die Jungen und Mädchen reichlich Zeit, um ihre Bewerbungen abzugeben. Die meisten entschieden sich erst kurz vor Torschluss, zu kandidieren. Heuer, hofft Gekeler, machen’s die Jugendlichen nicht ganz so spannend. Der aktuelle Stand beim Bewerbungs-Eingang allerdings ist in dieser Hinsicht alles andere als beruhigend: Erst drei Jugendliche haben ihren Hut in den Ring geworfen. Mindestens acht Kandidaten fehlen also noch, damit am 12. Oktober ein elfköpfiges Gremium gewählt werden kann.

„Noch sind’s ja vier Wochen“, sagt Gekeler mit Blick auf die Bewerbungsfrist. Sie endet am 7. September. Bis Mitternacht müssen die entsprechenden Unterlagen beim Vorsitzenden des Wahlausschusses im Ordnungsamt eingegangen sein. Eine Frist, die wegen der Schulferien etwas unglücklich ist, wie die Projektleiterin findet. Der Zeitpunkt allerdings lässt sich nicht nach hinten verschieben. „Schlicht, weil wir uns mit den Terminen nach der ersten Wahl vor zwei Jahren richten müssen“. Jetzt hofft Gekeler, dass die meisten potenziellen Kandidaten bis Anfang September wieder aus dem Urlaub zurück sind – und dann umgehend ihre Bewerbungen abgeben.

Wie viele der aktuellen Jugendgemeinderäte wieder antreten wollen, lässt sich derzeit kaum absehen. Es gibt wohl einige, die sich für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stellen würden, einige wissen aber auch noch nicht, wie es bei ihnen mit der Ausbildung oder mit der Lehrstelle weitergeht. Die, die ihre Bewerbungen bereits eingereicht haben, gehören derweil allesamt nicht dem bestehenden Gremium an. Was mit Blick auf die Gesamt-Anzahl der Kandidaten schon mal als positives Zeichen gewertet werden kann. „Wobei es schön wäre, wenn sich mehr als elf Jugendliche melden würden, damit die Leute auch wirklich die Wahl haben,“ so Gekeler, die bereits Ende Juni Briefe an sämtliche Pfullinger Jugendlichen verschickt hat, um sie für eine Kandidatur zu motivieren. Wobei auch die Schulsozialarbeiter alles tun, um möglichst viele Jungen und Mädchen für die Wahl zu mobilisieren.

Immerhin 28 Jungen und Mädchen haben sich bei der Premiere im Jahr 2015 aufstellen lassen, als der JGR für zwei Jahre gewählt wurde. Diesmal wird die Amtszeit drei Jahre betragen. Wählbar sind alle Jugendlichen, die am 12. Oktober seit mindestens zwölf Wochen in Pfullingen mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet, nicht vorbestraft sowie im Alter von zwölf bis 20 Jahren sind.

Vordrucke für einen Vorschlag zu der Wahl am 12. Oktober sind im Internet unter www.pfullingen.de zu finden, sie sind aber auch direkt beim Ordnungsamt oder den Pfullinger Schulen erhältlich.

Jugendgemeinderäte sollen am 12. Oktober in Pfullingen gewählt werden. Bisher haben sich allerdings erst drei Kandidaten gemeldet. Die Bewerbungsfrist endet am 7. September.

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