Reutlingen
: Ruhige Weihnachten: Nur zwei Mal ging Alarm ein

Die Feuerwehr musste über die Weihnachtstage nur nach zwei Feuermeldungen sowie zu acht Hilfeleistungseinsätzen ausrücken. Die Schäden waren in allen Fällen gering.
Von
ST
Reutlingen

Schwäbisches Tagblatt

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Am frühen Abend des 24. Dezember, als OB Barbara Bosch die Einsatzkräfte in der Wache besuchte, wurde die Wehr von der automatischen Brandmeldeanlage ins Reutlinger Kreisklinikum an den Steinenberg gerufen. Bei der Erkundung konnte aber kein Auslösegrund ermittelt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte und die Berufsfeuerwehr konnten schnell wieder einrücken. Nur eine gute Stunde später meldeten Anwohner einen Feuerschein in einem Haus in Rommelsbach. Der Rommelsbacher Löschzug und die Berufsfeuerwehr stellten dort schnell fest, dass ein Kaminofen den Feuerschein und das Flackern in der Wohnung verursacht hatte. Bei den Hilfeleistungen handelte es sich überwiegend um Sicherungen von Fenstern sowie Beseitigung von Wasserschäden und Ölspuren. In den Gemeinden des Kreises Reutlingen wurden während der Weihnachtstage weitere elf kleine re Einsatze verzeichnet. Wegen der andauernden Regenfälle und der steigenden Pegel hatte die Hochwassermeldezentrale bereits am Sonntag, 23. Dezember, ihre Zentrale rund um die Uhr besetzt. Der Pegel am Neckar in Kirchentellinsfurt hatte an Heiligabend seinen Höchststand bei 3,30 Meter erreicht und blieb dabei im unkritischen Bereich. Der Radweg zwischen Altenburg und Oferdingen musste jedoch wegen leichter Überflutung durch die Technischen Betriebsdienste gesperrt werden. Auch wenn Brände von Adventskränzen und Weihnachtsbäumen bisher ausgeblieben sind, rät die Wehr weiter zur Vorsicht.