Zwischen Ornamentik und Deckenfresko

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Die Teilnehmer besuchten die Benediktinerabtei Wiblingen.  Foto: 

Der Einladung zur Besichtigung der ehemaligen Benediktinerabtei Wiblingen an der Oberschwäbischen Barockstraße folgten 48 interessierte Albvereins-Mitglieder der Ortsgruppe Metzingen und Gäste. Die große Klosteranlage ist heute verschiedenen Nutzungen zugeführt. Zu besichtigen war der prunkvolle Bibliothekssaal, der zwischen 1740 und 1750 entstand und prächtig im Rokokostil ausgestattet ist. Die Teilnehmer bestaunten in dem zweigeschossigen Saal die reiche Ornamentik, das durchgehende Deckenfresko und die zahlreichen Skulpturen. Von dem früher einmal 15 000 Bände umfassenden Bücherbestand ist nicht mehr viel vorhanden. Die Bestände wurden nach 1806, der Säkularisation, aufgelöst, teils geplündert, teils von Mönchen in ihr Exil mitgenommen. Die Klosteranlage wurde nach wechselvoller Geschichte zu Beginn des 18. Jahrhunderts neu gebaut und erweitert. Damit entstand ein Höhepunkt barocker Kirchenbaukunst in Oberschwaben. Die gewaltige, alle anderen Gebäude beherrschende Kirche, erhielt eine frühklassizistische gut erhaltene Ausstattung und stellt damit eine Seltenheit dar. Abgerundet wurde der Ausflug nach Wiblingen mit einem Spaziergang in der Altstadt von Ulm, bei dem die Organisatorin der Fahrt, Dr. Christiane Hauber, Hinweise und Erklärungen gab. Zufrieden mit einem interessanten Tag konnte sich die Gruppe dann auf die Heimfahrt machen.

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