Weil es einfach Spaß macht

Frischlinge und alte Hasen sind beim Sommercamp der TusSies willkommen. Die Kinder lernen so einiges über Handball und treffen auch auf ihre sportlichen Idole.

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    Die Haltung stimmt schon: Bei der TuS Metzingen sind derzeit viele Nachwuchs-Handballer zu Gange. Foto: 
  • Trainerin Edina Rott gibt die Richtung vor. 2/2
    Trainerin Edina Rott gibt die Richtung vor. Foto: 
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Die Ruhe der Metzinger Öschhalle wird von lautem Stimmenwirrwarr unterbrochen: Mehr als 55 Kinder und Jugendliche sind mit bunten Handbällen bewaffnet und üben fleißig. Am Freitag spielen sie gegeneinander und können in die „Champions League“ aufsteigen.

Das Handballcamp der TuS-Frauen ist immer gut besucht und macht auf jeden Fall Spaß, erklärt eine Gruppe Jungs im Alter von sieben bis zehn. Einige von ihnen sind bereits im TSV Dettingen aktiv und nicht das erste Mal beim Handballcamp dabei, wie Emara. Die Zehnjährige und ihre Mitstreiterinnen loben die Arbeit der Trainer. „Man macht einfach mehr Fortschritte“, erklären die Mädchen. Neben den sportlichen Möglichkeiten, loben sie auch das Catering: „Das Essen schmeckt richtig gut“, betonen die Mädchen. Ihnen gefällt das Handballcamp, selbst wenn ein paar von ihnen einen Vorschlag für das Nächste haben. „Ich wünsche mir, dass die T-Shirts dann gelb sind“, sagt eine von ihnen, eine andere wünscht sich lieber Grüne und pink-schwarz wäre auch eine Variante. Einig sind sie sich hingegen was das T-Shirt im Allgemeinen anbelangt: „Die sind toll.“

Die quirlige Schar junger Nachwuchshandballer rennt und springt mit quietschenden Turnschuhen durch die Öschhalle, unter Aufsicht vom Cheftrainer Csaba Konkoly, einigen Spielerinnen und Edina Rott. Die Arbeit mit so vielen Kindern macht der Trainerin Spaß. Die Acht- bis 14-Jährigen sind in vier Gruppen eingeteilt. Je nach Alter und Erfahrung werden diese festgelegt. Innerhalb von vier Tagen werden grundlegende Kenntnisse vermittelt und das spielerisch.

„Wir machen ein Quiz mit den Kindern, sie lernen Wurfvarianten und vieles mehr“, erzählt Edina Rott. Der Spaß stehe deutlich im Vordergrund, aber „die Kinder sollen auch was lernen“, so die Trainerin. Ein Konzept, das funktioniert. So gibt es einen Teilnehmer, der seit dem ersten Handballcamp dabei ist, aber mit 15 zu alt. „Er darf mitmachen, das ist keine Frage“, sagt Edina Rott mit einem Lächeln. „Hier entstehen Freundschaften, der Nachwuchs wird gefördert und die Kinder sind versorgt“, fasst Rott zusammen. Dem stimmen die kleinen Handballer zu.

Aufregend war es für sie auch,  die Stars der Bundesliga einmal kennenzulernen. Da gab es Fotos, Autogramme und selbstverständlich auch viele Fragen an die Erstliga-Spielerinnen.

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