Wechsel in der Bereitschaftsleitung des DRK Metzingen

Wehmut lag in der Hauptversammlung des DRK Metzingen. Andrea Reiprich und Stefan Linhardt verabschiedeten sich als Bereitschaftsleiter. In ihre Fußstapfen treten Daniel Schnell und Anja Müller.

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Verdiente Mitstreiter wurden beim DRK-Metzingen ausgezeichnet. Foto: Hartmut Holder

Rettungsdienstleiter Wilfried Müller dankte der Bereitschaftsleitung für ihr außerordentliches Engagement in den vergangenen Jahren. "Wir haben viel miteinander bewegen können", meinte er anerkennend an Andrea Reiprich und Stefan Linhardt gewandt. Ins selbe Horn stieß Kreisbereitschaftsleiterin Christiane Voss. Man sei in den vergangenen Jahren regelrecht zusammengewachsen und arbeite stets auf Augenhöhe zusammen. Bei zahllosen Einsätzen und Veranstaltungen habe man sich als Team präsentiert. "Außerdem haben wir uns blind aufeinander verlassen können", so Voss über die scheidende Bereitschaftsleitung, der zudem noch Miriam Kammerer angehört. Lediglich Hans Szenntanai bleibt der Bereitschaftsleitung erhalten. Die neue Spitze wird sich künftig aus Anja Müller, Sarah Felden und Daniel Schnell zusammensetzen.

Auf die Einsätze war zuvor Rettungsdienstleiter Wilfried Müller eingegangen. Großveranstaltungen wie Fashion und Music sowie den Ermstalmarathon habe man souverän gemeistert. Allein bei Fashion und Music seien durch den Rettungsdienst rund hundert Personen behandelt worden. Nicht auszudenken wäre jedoch gewesen, wenn Metzingen einen Tag früher vom Hagelunwetter getroffen worden wäre: "Chaos wäre dann noch geschmeichelt gewesen", so Müller. Überhaupt funktioniere die Zusammenarbeit der Blaulichtfraktionen in Metzingen untereinander hervorragend. Ausdrücklich schloss er die Notfall-Seelsorge mit dem Haus Matizzo mit ein. Für die Gemeinderatsfraktionen dankte Eckhardt Ruopp den Einsatzkräften des DRK. Im Einsatz würden sie eigene Interessen hintenan stellen, lobte der Stadtrat. "Der Dank der Bevölkerung ist ihnen dafür gewiss", so Ruopp.

Zuvor hatten Andrea Reiprich und Vorsitzender Rudolf Mändle das Einsatzjahr 2013 noch einmal Revue passieren lassen. Andrea Reiprich erinnerte eingangs an sechs Blutspenden, bei denen 833 Konserven gesammelt worden sind. Bei 70 Sanitätsdiensten leisteten die ehrenamtlichen Helfer 1 340 Stunden Dienst. Hinzu kommen 412 Einsätze als Helfer vor Ort. Hierbei wird das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt.

255 Mal führten die Einsätze nach Metzingen, 20 Mal nach Neuhausen sowie 65 Mal nach Mittelstadt und 72 Mal nach Riederich. Dieses System sei aus der Region gar nicht mehr wegzudenken, lobte Wilfried Müller. In der Statistik waren zudem drei Bereitschaftsalarme vermerkt, wo die Helfer insbesondere bei Bränden gerufen worden sind.

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