Viele Aufgaben in der Kirche

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Die Ministranten beim Üben.  Foto: 

Die Minigenten sind die Ministranten der katholischen Kirchen in Mittelstadt und Pliezhausen. Das Wort „Minigenten“ setzt sich zusammen aus Mini-stranten und A-genten. Vor einigen Monaten wurde die neue Ministranten-Gruppe gegründet. Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen abwechselnd in  St. Gebhard, der katholischen Kirche in Mittelstadt, oder in St. Franziskus, der katholischen Kirche in Pliezhausen.

Die Mini-Stunde beginnt immer mit einem Gruppenspiel. Dann lernen die Kinder von den Gruppenleitern Julia Scharla und Björn Olhorn, wie man richtig ministriert. Zum Abschluss wird etwas gemeinsam gespielt, zum Beispiel Wikinger-Schach oder sie machen eine Wasserschlacht bei schönem Wetter.

Es gibt auch immer wieder gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel nach Sigmaringen oder zum Adventure-Golf. Einmal im Jahr treffen sie sich zu einem Wochenende mit allen Minis und Ober-Minis der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord. Gemeinsam mit allen Minis von Reutlingen Nord wird gekegelt,  Ostern und Weihnachten gefeiert und gemutschelt. Das nächste große Minigenten-Projekt soll ein Film über das Ministrieren sein.

Dem Pfarrer assistieren

Ministrieren darf jeder, der katholisch ist und die Erstkommunion empfangen hat. Das Wort „Ministrant“ kommt ursprünglich von dem lateinischen Begriff „ministrare“ und heißt übersetzt „dienen“. Somit bedeutet Ministrant „Diener“, was auch seiner Funktion entspricht, nämlich den Pfarrer im Gottesdienst (besonders in der Heiligen Messe) als Altardiener zu unterstützen beziehungsweise zu assistieren.

Die ersten beiden Ministranten waren Petrus und Johannes, die vor etwa 2000 Jahre das letzte Paschamahl von Jesus und seinen Jüngern vorbereitet haben. Dieses letzte Abendmahl wird in jeder Eucharistiefeier begangen. Neben anderen Aufgaben, wie Evangeliumskerzen tragen oder die Kollekte einsammeln, ist die wichtigste Aufgabe der Minis die Mithilfe bei der Gabenbereitung.

Viele bekannte Leute, wie zum Beispiel Papst Benedikt XVI., Mario Barth, Günther Jauch, Hape Kerkeling, Miroslav Klose, Helmut Kohl, Jens Lehmann, Joachim Löw, Thomas Müller, Elyas M’Barek, Stefan Raab und Harald Schmidt, hatten ebenfalls als Minis gedient. Früher durften Mädchen übrigens nicht ministrieren – das hat sich inwzischen aber geändert.

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