Spätlese: Nachtfahrt

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Körperertüchtigung ist gut, egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Wasser. Das sagten sich dieser Tage auch zwei Männer, die sich abends oder besser gesagt in der Nacht, die Glocke hatte schon 21 mal geschlagen, auf ihren Drahtesel schwangen, um noch ein paar Runden zu drehen. Und weil es eben schon stockfinster war, und die High Tec-Räder heutzutage über alles außer einer Beleuchtung, allenfalls einer recht schwachen Funzel, verfügen, strampelten sie nicht auf der Straße, sondern wählten einen land- und forstwirtschaftlichen Weg parallel zur Landstraße. Da hat man zumindest von den Autos noch ein bisschen Licht. Und freilich kam es, wie es kommen musste, wenn zwei Fahrräder in der Nacht, eines ohne und das andere mit wenig Licht, unterwegs sind und die beiden Pedaleure sich aufeinander zu bewegen. Zu spät erkannten beide die Gefahrensituation und stießen frontal zusammen. Wohl noch etwas benommen vom Crash einigten sich beide darauf die Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen und setzen ihre Fahrt fort. Erst später bekam einer der Radler starke Schmerzen und suchte eine Klinik auf, vom anderen Radler ist nur bekannt, dass er etwa 60 Jahre ist.

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