Runden drehen im Stadion beim 14. Metzinger Sepndenlauf

Die möglichen Spendenempfänger gehen nicht aus, deswegen wird Gerd Schramm nicht müde, Jahr für Jahr den Metzinger Spendenlauf zu organisieren - in diesem Jahr schon zum 14. Mal.

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Auch Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler (zweiter von links) hat schon am Spendenlauf teilgenommen. Foto: Archiv

Im Ermstal herrscht eine gewisse Laufeuphorie. Einen gehörigen Anteil daran hat Gerd Schramm. Er ist nicht nur Ideengeber für den Ermstal-Marathon gewesen, sondern auch Initiator und Organisator des Metzinger Spendenlaufes. Im Jahr 2000 feierte dieser Premiere, folglich geht heuer im Otto-Dipper-Stadion schon die 14. Auflage unter dem Motto "Laufend sich und anderen Gutes tun" über die Bühne. Zwar fällt der Startschuss erst am Sonntag, 8. September, um 13 Uhr. Damit sich aber Vereine und Gruppen noch vor den Sommerferien für den guten Zweck verabreden können, rührt Gerd Schramm schon jetzt die Werbetrommel.

Mit dem fünfstündigen Staffellauf im Rund des Otto-Dipper-Stadions hatte Schramm in den vergangenen Jahren jeweils stets mehrere tausend Euro gesammelt. Egal, ob in den vergangenen Jahren für krebskranke Kinder, den Bewegungspark für Senioren oder den Jugendzeltplatz der Pfadfinder gesammelt wurde, die Metzinger ließen sich nicht zwei Mal bitten.

Um die ständige Bewegung des Staffelstabes zu sichern, haben auch heute schon allerlei Vereine und Institutionen Patenschaften für die einzelnen Laufstunden übernommen: Um 13 Uhr die Stadtverwaltung mit Gemeinderat, Jugendgemeinderat und Schulen, um 14 Uhr der CVJM, Kolpingsfamilie, Pfadfinder, Club Thing und Kreissparkasse, danach folgt die Berufsgruppe der Ärzte und Apotheker, dann gemeinsam die Volksbank und der Lauftreff "Stausee Glems" und schließlich der Marathon-Stammtisch. "Zu jeder Zeit sind natürlich jede Menge weiterer Läufer im Stadion willkommen", sagt Gerd Schramm.

In diesem Jahr geht der Erlös an "Tuberöse Sklerose Deutschland" (siehe auch Info-Kasten). Auf diesen Verein hat Stadträtin Ute Kern-Waidelich, deren Sohn Niklas selbst an der Krankheit leidet, den Initiator aufmerksam gemacht. Viele Worte der Überzeugung brauchte es nicht.

"Bei dem Verein handelt es sich in erster Linie um eine Selbsthilfeorganisation von Betroffenen", erklärt Ute Kern-Waidelich. Mit Spendengeldern unterstützt der Verein Forschungsprojekte und Therapieformen, betreibt Aufklärungsarbeit und füttert seinen Sozialfonds für bedürftige Betroffene. "Unterm Strich profitieren hauptsächlich die erkrankten Kinder", so Kern-Waidelich.

Beim Tuberösen Sklerose Complex (TSC) handelt es sich um einen Gendefekt, folglich ist die Erkrankung nicht heilbar. "Man kann aber schon viel in der Therapie tun", erklärt Ute Kern-Waidelich.

Im Rahmen des Spendenlaufes wird in Metzingen auch ein Regionaltreffen von betroffenen Familien stattfinden. Ute Kern-Waidelich würde sich sehr freuen, über die öffentliche Plattform des Spendenlaufes andere betroffene Familien kennenzulernen.

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