Rollenspiel der Folienprodukteure

Einen Blick hinter die Kulissen gaben über 30 Azubis der Metzinger Firma Storopack. Sie warteten mit Humor und Details über ihren Alltag auf.

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Rund 30 junge Menschen aus ganz Deutschland haben sich in der Metzinger Firmenzentrale von Storopack versammelt. Mit ihren dunkelblauen T-Shirts, auf denen in weißer Schrift das Motto zu lesen ist, sind sie kaum zu übersehen. Die Auszubildenden sind Teil des neunten Azubitreffens, das im jährlichen Wechsel mit der Filiale Wildau ausgerichtet wird.

Vor einigen Tagen trafen sich neue und auch alte  Auszubildende. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Auszubildenden des Veranstaltungsortes das Treffen eigenverantwortlich organisieren, wie  Personalchef Rainer Nawroth betont. Das Programm festlegen, Einladungen verschicken und das Budget nicht überschreiten sind nur ein paar Aufgaben, die für das Treffen zu erledigen waren.

Unterstützt wurden sie dabei von ihren Ausbildern sowie erfahrenen Auszubildenden aus dem Vorjahr. Letztere stehen allen Frischlingen auch als Paten und Ansprechpartner zur Seite. Neben vielen neuen Eindrücken gab es für die Azubis auch ein kleines Willkommensgeschenk. Die weißen Isolierboxen gehören zum Sortiment des Verpackungsunternehmens Storopack und „können im Sommer gut als Kühlbox verwendet werden“, erzählt Pressesprecherin Leonie Storz mit einem Augenzwinkern. Vor allem sollen die Boxen den Frischlingen einen ersten Einblick in die verschiedenen Verpackungsarten geben.

34 Auszubildende aus den Storopack Standorten Dietzenbach, Hamburg, Mainleus, Mülheim, Vechta, Wildau und Metzingen sind zum Azubi-Treffen angemeldet. Aus fast allen Standorten sind Auszubildende dabei, die durch Präsentationen zeigen, wo sie arbeiten, was sie tun und wie es eigentlich bei ihnen aussieht. Neben kleinen Vorstellungsrunden, Daten, Fakten und jeder Menge Rohstoffzahlen, gab es Filme und sogar ein Rollenspiel. Die „berühmten Folienprodukteure aus Wildau“ führten vor, wie ein ganz normaler Tag bei ihnen abläuft. Die humorvolle Aufführung erntete nicht nur Lacher, sondern auch einen Applaus. Die Azubis verteilten zudem Produktmuster und standen für Fragen bereit. Ähnlich sah das Vorstellungskonzept der anderen Standorte aus. Während der Veranstaltung haben die jungen Mitarbeiter zudem in verschiedenen Workshops die Möglichkeit bekommen ihre Kenntnisse zu erweitern. Nach dem ersten Veranstaltungstag folgte ein gemeinsames Abendprogramm, bei dem die Auszubildenden Kontakte knüpfen konnten. Soziale Netzwerke helfen dabei, den Kontakt auch zu halten, selbst über die Ausbildung hinaus, sagt Leonie Storz. „Das ist sehr wichtig, weil es bei uns immer wieder Projekte gibt, die wir standortübergreifend bearbeiten“, so Rainer Nawroth. „Da hilft es natürlich sehr, wenn man sich untereinander persönlich kennt.“

Das schwäbische Unternehmen bildet zum Maschinen- und Anlagenführer, zur Fachkraft für Lagerlogistik, zum Industriekaufmann sowie zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel aus. Der Spezialist für Schutzverpackungen kooperiert außerdem mit Hochschulen. Studenten können durch ein duales Studium bei Storopack die Hochschulabschlüsse Bachelor of Arts im Fach Betriebswirtschaftslehre und Bachelor of Engineering in den Bereichen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Kunststofftechnik ablegen. Zudem ist es möglich ein Praxissemester oder ein Praktikum an einem der internationalen Standorte, wie Kanada, den USA, Europa und China, zu absolvieren. Personalchef Rainer Nawroth merkt an, dass Aus- und Weiterbildungen einen hohen Stellenwert bei Storopack haben. Und betont: „Wir möchten die Mitarbeiter fördern und fordern. Deshalb vertrauen wir ihnen frühzeitig eigene Projekte an, beispielsweise die Organisation des Azubi-Treffens. So stärken wir den Teamgeist und die jungen Nachwuchskräfte lernen Eigeninitiative sowie Verantwortungsbewusstsein.“

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