Ortschaftsrat stellt Projektliste auf

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  • Der Ortschaftsrat möchte, dass die Stauseestraße saniert wird.
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    Der Ortschaftsrat möchte, dass die Stauseestraße saniert wird. Foto: 
  • Der Ortschaftsrat Neuhausen sähe es gern, wenn die Stauseestraße saniert wird. Außerdem hat er die Situation an der Kreuzung Wasserschlössle nach Dettingen im Blick. Gedanken macht sich das Gremium zudem um die Zukunft des Rathauses. 2/3
    Der Ortschaftsrat Neuhausen sähe es gern, wenn die Stauseestraße saniert wird. Außerdem hat er die Situation an der Kreuzung Wasserschlössle nach Dettingen im Blick. Gedanken macht sich das Gremium zudem um die Zukunft des Rathauses. Foto: 
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Die Zukunft des Rathauses und der Schule treibt die Neuhäuser Ortschaftsräte  ebenso um wie die Frage, wann die Innere Kelter eine neue Heizung erhält. Deshalb finden sich die Gebäude auch auf einer Liste wieder, die das Gremium am Dienstag für den städtischen Haushalt 2018/19 aufstellte. Welche Vorhaben am Ende schwarz auf weiß im Etat stehen, entscheidet sich freilich erst in einigen Monaten. Wiewohl sicherlich nicht alle Wünsche Eingang ins Zahlenwerk finden werden.

Ein Thema, das den Neuhäusern offenbar besonders auf den Nägeln brennt, wurde am Dienstag von mehreren Ortschaftsräten angesprochen: die Holperpiste Stauseestraße. Friedemann Salzer schlug vor, eine Planungsrate in den städtischen Haushalt aufzunehmen, um Art und Umfang der notwendigen Arbeiten zu ermitteln, damit 2019 mit der Sanierung begonnen werden kann. „Der Zustand der Straße ist nicht mehr erträglich“, sagt Salzer. Besonders für Radler oder Motorradfahrer sei die Strecke „brutal gefährlich“.  Gerhard Fritz brachte wegen der vermutlich recht hohen Kosten eine Instandsetzung der Strecke in zwei Abschnitten ins Spiel.

Für Gesprächsstoff im Ort sorgt überdies das Schicksal des Rathauses: „Hinz und Kunz spricht einen darauf an“, berichtet Günter Hau. Im  Gebäude werden dieses Jahr Räume frei, weil das Notariat auszieht: „Leerstand“, sagt Hau, „wäre das Letzte, was wir wollen.“ Er schlug deshalb vor, eine Planungsrate „Rathaus“ im städtischen Haushalt einzustellen. Das forderte auch Friedemann Salzer, der sich wünscht, das gesamte Areal zwischen Waaghäusle und Verwaltungssitz in den Blick zu nehmen.

Die neue Heizung für die Innere Kelter wollte Günter Hau ebenfalls auf der Projektliste sehen. Immerhin steuere der Kelternverein mit 150 000 Euro die Hälfte der Kosten für das Vorhaben bei, betonte er. Die Heizung möchte auch Ortsvorsteherin Lilli Reusch auf die Agenda setzen. Zudem wünschte sie sich, die Stadt möge Geld für eine Reparatur des Äpfelesbrunnen an der Ecke Glemser und Uracher Straße einstellen. Das Wasser sei dort schon seit geraumer Zeit versiegt, „es wäre schön, wenn er mal wieder funktioniert“.

Ein Umbruch steht der Neuhäuser Uhlandschule bevor. Sie wandelt sich in drei Jahren zur reinen Grundschule, weil sich zu wenige Kinder für einen Abschluss an der Werkrealschule interessieren. Die derzeitigen Klassen 7, 8 und 9 können noch ihren Hauptschulabschluss ablegen, dann endet die Ära dieser Schulform in Neuhausen. Damit werden im Gebäude Räume frei, an denen die Grundschule wohl grundsätzlich Interesse hätte. Immerhin besuchen aktuell knapp 180 Mädchen und Buben die Klassen eins bis vier, darunter 40 Kinder aus Glems. „An der Schule wird sich etwas bewegen“, sagt Ortschaftsrat Gerhard Fritz. Er wünscht sich deshalb eine Planungsrate, damit Ideen entwickelt werden können. Eine solche Rate schlägt er ebenfalls beim Thema „Medizinisches Versorgungszentrum“ vor. Nur wenn hierfür die entsprechenden Mittel bereitstünden, lasse sich in dieser Sache etwas bewirken, betonte er.

Die Kreuzung am Wasserschlössle hatte Karl Schäfer auf seiner Projektliste. Noch immer würden rund 10 000 Autos pro Tag durch Neuhausen fahren, sagt Schäfer. Hier könne ein Umbau der Kreuzung Entlastung bringen. Diesbezüglich hatte Ortsvorsteherin Lilli Reusch gute Nachrichten aus dem Kreistag mitgebracht. Dessen Ausschuss für technische Fragen und Umweltschutz hat kürzlich zugestimmt, 300 000 Euro für das Vorhaben bereitzustellen. Damit übernähme der Kreis 37,5 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 800 000 Euro. Die Stadt Metzingen und die Gemeinde Dettingen wollen die Kreisstraße 6712 (Metzinger Straße) von Dettingen her kommend direkt an die B 28 anschließen. Anders gesagt, wer am Wasserschlössle auf die Bundesstraße abbiegen möchte, hätte Vorfahrt. Der Verkehr aus Neuhausen müsste warten. Derzeit ist es genau umgekehrt, was mitunter zu längeren Staus auf der Metzinger Straße führt und womöglich den einen oder anderen veranlasst, flott in Richtung Neuhausen zu fahren, statt auf freie Fahrt Richtung B 28 zu warten.

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