Mit Maultaschen gegen Lepra

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„Jeder kann ein Retter sein.“ Diese hoffnungsvolle Aufforderung und Aussage steht am kommenden Sonntag über der Benefizveranstaltung „dem Maultaschenessen“ von der Aktion Lepra der Kolpingsfamilie Metzingen in Zusammenarbeit mit der Bonifatius-Gemeinde im Bonifatiussaal.

Weiter könnte es heißen „Heute bleibt die Küche kalt“, denn ab 11 Uhr werden dort hausgemachte Maultaschen in der Brühe und mit Salatteller angeboten.

Diese schwäbische Köstlichkeit braucht sich niemand entgehen zu lassen, zumal zeitgleich auch ein Straßenverkauf – allerdings nur am Sonntag – eingerichtet ist. Ein Trödelmarkt und der Verkauf von Kolping-Kaffee – ein fair gehandelter Kaffee aus dem Hochland Mexikos – und hausgemachtes Quittengelee, runden das Angebot im Bonifatiussaal ab. Ebenso können Sammeldosen „Ein Kranker zu Gast“ getauscht und erworben werden.

Der Gesamterlös ist für die beiden von der Kolpingsfamilie seit über 45 Jahren unterstützten Lepra- und Tuberkuloseprojekte in Brasilien bestimmt. Die Behandlung eines Leprapatienten kostet rund 50 Euro – doch damit allein ist den meisten Patienten nicht geholfen. Immer noch gibt es jahrtausendealte Vorurteile, werden Leprakranke ausgestoßen – selbst nach der Heilung. Die typischen Verstümmelungen an Händen und Füßen behindern nicht nur bei der täglichen Arbeit, sie sind oft genug auch Anlass für ein andauerndes Ausgrenzen aus dem Alltagsleben.

 Hilfe ist auch mit Geldspenden möglich. Die Aktion Lepra Metzingen hat hierfür folgende Spendenkonten eingerichtet: Volksbank Ermstal-Alb: Kreissparkasse Metzingen: IBAN DE67 6409 1200 0254 7000 04, IBAN DE61 6405 0000 0000 9425 22.

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