Lernen von der Bundesliga

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Das Handball-Camp macht den Kindern sichtlich Spaß.  Foto: 

Blitzschnelle Konter, voller Körpereinsatz und saubere Pässe. Das TuS-Handball-Camp lockte auch diesen Sommer wieder 80 Jungen und Mädchen aus der Region an. Kinder zwischen acht und 14 Jahren haben gemeinsam mit Tussies-Trainer René Hamann-Boeriths und Edina Rott in der Öschhalle an ihrer Technik gefeilt. Zur Unterstützung halfen  jeden Tag verschiedene Spielerinnen der Tussies mit.

„Dieses Jahr hatten wir viele neue Kinder, die erst noch den Ablauf und die Regeln lernen mussten, und trotzdem lief es sehr gut“, erzählt Edina Rott. „Die Kinder haben gut mitgemacht und waren sehr motiviert.“

Die Handballbegeisterten wurden anfangs in vier Gruppen aufgeteilt. Vor allem Groß und Klein sind getrennt worden, damit faire Teams entstehen konnten. „Der Verlauf des Camps ist jedes Jahr gleich“, berichtet Edina Rott. Am ersten Tag waren die Kinder auf Grund der Ferien und wegen des Urlaubs voller Energie, es ging laut zu, und alle tobten sich aus. Am zweiten Tag hingegen waren viele dann schon müder und ruhiger. Der dritte Tag ist meist ganz entspannt. Am letzten Tag stand dann noch einmal richtig Handball spielen auf dem Programm. Mittags freuten sich alle dann schon auf die traditionelle Pizza am letzten Tag.

Wie jedes Jahr ging es auch dieses Mal einen Tag ins Stadion, wo die Kinder an acht Stationen mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt waren. Die restlichen Tage spielten die Kinder verschiedene Spiele, die auf Handball bezogen waren.

Zudem lernten sie auch viel über die Technik beim Handball, wie zum Beispiel den Tempogegenstoß, den Sprungwurf oder Finten. Es wurde individuell auf jeden eingegangen, von leichteren bis zu komplizierten Techniken. Bei den Kleineren war die Menge der Jungs und Mädchen ausgewogen, während bei den Älteren merkbar mehr Mädchen dabei waren.

Am Ende des Camps bekamen die Kinder noch Geschenke: ein weißes Trikot mit beliebiger Spielernummer, eine Freikarte für ein Tussies-Spiel, Süßigkeiten und eine Urkunde für die Teilnahme am TuS-Handball-Camp 2017.

Mittlerweile ist das Camp schon ein Selbstläufer geworden, sagt Edina Rott, die Kinder haben viel Spaß, sind motiviert und kommen oft wieder. Ohne besonders viel Werbung sei es schon nach wenigen Wochen ausgebucht, und es kommen sogar Kinder von weiter weg extra her, wie zum Beispiel aus Calw. Aber das Camp findet nicht nur in den Sommerferien, sondern auch im Herbst und an Ostern statt, sodass sich genug Gelegenheiten bieten, einmal von den Tussies und deren Bundesligaspielerinnen zu lernen.

Buben und Mädchen haben am viertägigen Handballcamp der TuS Metzingen mitgemacht. Angeleitet wurden sie von bundesligaerfahrenen Spielerinnen der Tussies.

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