Langsam ankommen

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Wie so vieles in unserer Kultur kommt auch dieses Wort aus dem Lateinischen. Ausgeschrieben heißt es: Adventus Domini – Ankunft des Herrn. Heutzutage bezeichnet Advent die Zeit, in der sich die Christen auf Weihnachten vorbereiten, genauer gesagt, auf die Geburt Jesu Christi. Also die Menschwerdung Gottes. Am vergangenen Sonntag feierten die Menschen den ersten Advent. Hier kommt ein anderer Brauch hinzu, der das Licht ins Spiel bringt: Das Aufstellen des Adventskranzes. Mit seinen vier Kerzen weist er auf das Licht, das mit Jesus in die Welt kommt. Der Adventskranz war ursprünglich ein evangelischer Brauch, der später auch von den Katholiken übernommen wurde. Es gibt sogar Adventskränze, die die liturgischen Farben der Adventssonntage aufweisen: drei violette Kerzen und eine rosafarbene. Doch das ist eigentlich nebensächlich. Die Kerzen dürfen auch vier Mal rot oder vier Mal weiß sein. Oder vier Mal violett. Zusammen mit dem Duft des Tannenreisigs verströmt der Adventskranz eine ganz besondere Atmosphäre.

Das Aufstellen des Adventskranzes ist ein schöner Brauch, an dem sich auch die Kinder erfreuen, wenn sie mit großen Augen staunen. Und daran können sich dann auch die Erwachsenen ergötzen. Der Vorgänger des Adventskranzes war übrigens ein hölzerner Leuchter mit 23 Kerzen – 19 kleine rote für die Werktage bis Weihnachten und vier dicke weiße für die Sonntage.

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