Gentechnik-Freies Ermstal gegen Glyphosat

Glyphosat ist das am häufigsten gespritzte Ackerherbizid weltweit. Ausgerechnet diesen Stoff hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Frühjahr 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft.

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Glyphosat ist das am häufigsten gespritzte Ackerherbizid weltweit. Ausgerechnet diesen Stoff hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Frühjahr 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Anfang August 2015 warnte die WHO, dass der Unkrautvernichter Glyphosat auch das Erbgut schädigt. Nun sollen die EU-Staaten bereits am 7. März über die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre abstimmen. Deutlich früher als geplant.

Glyphosat ist auch für den Arbeitskreis Gentechnik-Freies Ermstal ein wichtiges Thema. Schließlich sind über 80 Prozent der weltweit angebauten Gen-Pflanzen herbizidresistent. Die Erfahrung aus Ländern mit Gen-Pflanzen Anbau zeigt deutlich, dass dort immer mehr Herbizide pro Hektar eingesetzt werden müssen, da sich immer häufiger sogenannte Super-Unkräuter bilden.

Deshalb möchte der Arbeitskreis Gentechnik-Freies Ermstal auf zwei unterschiedliche E-Mailaktionen hin weisen. So bietet der Bund auf seiner Homepage die Möglichkeit, einfach und schnell eine Mail an Bundes-Landwirtschaftsminister Christian Schmid und Bundes-Umweltministerin Barbara Hendricks zu schreiben und sie bitten, sich gegen die Wiederzulassung von Glyphosat auszusprechen. Nähere Infos zur Onlineaktion unter www.bund.net.

Auch die Verbraucherschutzorganisation foodwatch hat zum Thema Wiederzulassung von Glyphosat eine Onlineaktion gestartet: Schnell und einfach kann bei foodwatch eine Mail an den zuständigen EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis geschrieben werden. Nähere Infos unter www.foodwatch.org/de.

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