Fliegerbergfest auf dem Rossfeld mit spektakulären Darbietungen

Zwei Tage geht es wieder rund auf dem Rossfeld, wenn der Luftsportverein zum Fliegerbergfest einlädt. Neben Flugsportvorführungen gibt es zum zweiten Mal eine Elektromobil-Ausstellung.

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Auch in diesem Jahr wird es beim Fliegerbergfest auf dem Rossfeld viele Darbietungen geben. Foto: Archiv

Rundflüge und Flugprogramm, Elektromobil-Ausstellung und Informationen rund um den Luftsport und das alles in einer landschaftlich reizvollen Umgebung: Die Verantwortlichen des Luftsportvereins Rossfeld (LSV) sind momentan dabei, die letzten Vorbereitungen für ihr großes Fliegerbergfest zu treffen. Rund 60 Luftfahrzeuge mit knapp 100 Piloten haben sich angemeldet und werden an den beiden Tagen wieder ein anspruchsvolles Flugtagprogramm abliefern.

"Wir bieten neben der Hahnweide in Kirchheim die größte Veranstaltung dieser Art in Süddeutschland", berichtet Eberhard Wezel, der Erste Vorsitzende des LSV. Zwar kann man das Programm, das vor zwei Jahren beim Jubiläumsfest gezeigt wurde, nicht mehr toppen, aber das Programm verspricht jede Menge Highlights mit historischen Flugzeugen, Kunstflugvorführungen, Fallschirmspringern oder Verbandsflügen. Ein besonderer Programmpunkt wird etwa der F-Schleppverband mit Oldtimer-Segelflugzeugen sein, auch ein Sikorsky-Hubschrauber wird an den Start gehen. Und wer will, kann am Ende des Flugprogramms mit einem Heißluftballon in den Himmel steigen. Kurt Sautter wird in bewährter Weise das Geschehen moderieren, sodass jeder weiß, welche Maschine und welche Piloten am Start sind.

Kompetente Nachwuchswerbebeauftragte der Deutschen Lufthansa, der Flughafen Stuttgart GmbH und der Deutschen Flugsicherung werden beim Fliegerbergfest an Infoständen Auskunft geben, wie man Pilot, Flugbegleiter, Vorfeldlotse oder Fluglotse werden kann oder welche sonstigen der vielfältigen Möglichkeiten es noch gibt, einen Beruf in der Luftfahrtbranche zu erlernen. Einige ehemalige Rossfelder Segelflugschüler sitzen heute im Cockpit eines Airliners oder sind anderweitig beruflich mit der Branche verwurzelt.

Auch der LSV wird über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten berichten, die der Verein anbietet, und man kann an einem Flugsimulator testen, wie es ist, in einem Cockpit zu sitzen.

Bereits zum zweiten Mal kann man sich bei den Flugtagen jeweils ab 10 Uhr über Elektromobile informieren, seien es nun E-Bikes, Elektroroller, Autos oder auch die inzwischen beliebten Segways. Einige der Aussteller bieten Probefahrten an, und es gibt für die Besucher eine Ladestation für E-Bikes am Infostand der Stadtwerke Metzingen. Als besonderer Gag wird auch ein spezielles E-Bike zu sehen sein, das sich so klein zusammenklappen lässt, dass es beispielsweise auch im Kofferraum eines Porsches befördert werden kann. Wer das Fest besucht und mit einem Elektrofahrzeug anreist, muss beim Flugtag keinen Eintritt bezahlen. Der Luftsportverein nutzt bekanntlich seit Jahrzehnten die Sonnenenergie, um in die Lüfte zu gehen. Seit einiger Zeit wird auch Solarstrom zur Stromversorgung und Warmwassererzeugung des Vereinsgebäudes auf dem "Berg" genutzt, wie die Glemser das Rossfeld bezeichnen. Das Flugprogramm beginnt am Samstag und Sonntag um 12.30 Uhr und dauert rund fünf Stunden. Es ist an beiden Tagen identisch. Die Rundflüge sind jeweils ab 9 Uhr möglich.

Rund 200 Vereinsmitglieder werden an dem Wochenende im Einsatz sein - beispielsweise an den Verpflegungsständen. Dazu kommen noch 120 Personen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, DRK und Polizei, die für den Ordnungsdienst zuständig sind.

Info Ein ausführliches Programm findet man im Internet unter www.lsv-rossfeld.de.

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