Felsen und Camping

Bei Regenwetter machte sich die Skizunft ins schweizerische Glarner Land zu einer Kletterausfahrt auf. Um bei Sonnenschein anzukommen.

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Die Skizunft reiste kürzlich zum Klettern in die Schweiz. Es regnete, dennoch war Optimismus angesagt, denn der Wetterbericht hatte ein Schönwetterfenster angesagt. Und das traf ein.

Die Felswand war um 13 Uhr endlich so weit abgetrocknet, dass man losklettern konnte. Wegen des geringen Seniorenanteils von nur 30 Prozent musste die Kletterjugend gleich selbst Verantwortung übernehmen: Wer konnte, musste vorsteigen.

Da man gut in der Zeit lag und auch nur relativ kurze Touren zu bewältigen hatte, war dies auch kein ernsthaftes Problem. So hatte der Nachmittag mehr Lehr- und Übungscharakter. Ohne die Nerven verlieren zu müssen, konnte man Seilkommandos, Seilmanagement am Standplatz oder auch fehlerfreies Abseilen üben. Abends konnte dann weiter geübt werden: Wie man eine Campinggaskartusche wechselt, das Essen nicht anbrennen lässt oder wie man von jedem leckeren Nachtisch noch etwas in sich hineinbekommen kann, obwohl man schon längst satt ist. Strahlender Sonnenschein trieb am anderen Morgen die Schlafmützen schnell aus ihren Zelten.

Voller Tatendrang wollte man das am Tag zuvor eingeübte in die Tat umsetzen. Nur waren jetzt die schwereren Routen dran. Sieben oder acht Seillängen bis zum Schwierigkeitsgrad sechs minus mussten bewältigt werden. Teils waren die Hackenabstände weit auseinander. Vor allem, wenn man welche übersehen hatte.

Zudem war der Routenverlauf im unübersichtlichen Gelände nicht immer einfach zu finden. Spürsinn, Zuversicht und Ausdauer waren hier gefragt.

Besonders den jüngeren Vorsteigern wurde eine ordentliche Portion Mut abverlangt. Deshalb konnten sie auf ihre hervorragende Leistung und auf dieses schöne Bergabenteuer besonders stolz sein.

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