Eintauchen ins bunte Frühlingsmeer

In den nächsten Wochen soll der Metzinger Lindenplatz seiner Funktion als Scharnier zwischen Outletcity und Innenstadt besonders gerecht werden. Auf dem Platz wurde ein riesiges Blumenbeet angelegt.

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Im Frühling erwacht die Natur und es sprießen die ersten Knospen. Dann dauert es nicht lange und die ersten Blüten recken ihre Köpfe in die Luft. Viele Menschen lechzen geradezu nach blühenden Blumen, sodass sie sich beim Gärtner oder im Bauhof mit Frühjahrsblühern eindecken, um sie zu Hause im Garten oder in Blumentöpfe und -kästen einzupflanzen.

Eine Blumenpracht der ganz besonderen Art gibt es seit einigen Tagen auf dem Lindenplatz zu bestaunen. Hier hat Heike Lieb-Wilson von der Outletcity zusammen mit ihren Mitarbeitern einen Blumenteppich entstehen lassen, der mehr als 300 Quadratmeter groß ist. Zu bestaunen sind mehr als 25 000 Pflanzen mit rund einer Million Blüten. Das ganze Blütenmeer ist noch bis Samstag, 26 April, zu sehen. An diesem Tag werden die Pflanzen aus dem Blumenteppich zu Gunsten der Diakonie-Sozialisation verkauft. Doch bis dort hin sollen sich laut Outletcity-Geschäftsführer Wolfgang Bauer die Metzinger und die auswärtigen Besucher an der Blumenpracht erfreuen und "sie in den Köpfen behalten". Wichtig sei das Gesamterlebnis von Einkaufen und Erleben von weiteren regionalen Attraktionen.

Auch die Organisatoren der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd zollen dem Blumenteppich ihren Respekt. Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold gab gestern in Metzingen seiner Hoffnung Ausdruck, der Metzinger Blumenteppich möge bei den Menschen "Lust auf die Landesgartenschau" machen.

Die Organisatoren der Landesgartenschau, die im Mai eröffnet wird, reisen derzeit durch ganz Baden-Württemberg, um an vielen Stellen im Land so genannte "Gmünder Grüße", bestehend aus einer großen Holzblüte und einer Wolke ebenfalls aus Holz, zu hinterlassen. Die Holzblüte für Metzingen wurde mit einem Motiv aus der Outletcity versehen.

Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler bezeichnete die Frühjahrs-Aktion als "tolle Vernetzung von Kommerz und Tourismus". Und der Verweis auf die Landesgartenschau sei eine "beispielhafte interkommunale Kooperation".

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