Eine wahrlich einmalige Erfolgsgeschichte

Das Haus Matizzo feiert in diesem Monat sein zehnjähriges Bestehen. Das ist allemal ein Grund zu feiern, denn die Einrichtung ist eine einmalige Erfolgsgeschichte und sucht landesweit ihresgleichen.

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Als Geschäftsführerin Manuela Seynstahl vor zehn Jahren mit den ersten Gruppen ins Haus Matizzo eingezogen ist, konnte noch niemand ahnen, was aus dieser Einrichtung einmal werden wird. Das Haus Matizzo entwickelte sich zu einer wahren Erfolgsgeschichte und ist einmalig in ganz Baden-Württemberg.

Anfang der 1990er Jahre hatte es erste Überlegungen gegeben wie Seelsorge in einer Gemeinde zum Anfassen gelebt werden könnte. Im Jahr 1995 gab es dann die ersten Bestrebungen, einen Seelsorge- und Beratungsdienst ins Leben zu rufen, was dann auch geschah, mit dem Krankenpflegeverein als Träger. 1997 ging es los in einer Wohnung in der Schützenstraße. "In der Folge", so Manuela Seynstahl, "wurde die Arbeit immer umfassender.

Als dann 2001 die Hospiz-Gruppe gegründet wurde, wurde es eng in der Schützenstraße. Schließlich wurde dem Krankenpflegeverein das jetzige Haus Matizzo von der Familie Stahl zur Miete angeboten. "Es war aber", so Manuela Seynstahl, "von Anfang an klar, dass man das Haus umbauen muss." Und zwar so massiv, dass es sich in einem gemieteten Haus nicht geziemte. Letztendlich hat die Familie Stahl das Haus zur Hälfte des Schätzpreises zum Kauf angeboten. Durch ein positives Votum der Mitgliederversammlung autorisiert, hat der Krankenpflegeverein zugeschlagen. "Das war", so Seynstahl weiter, "trotzdem noch eine Menge Geld, und der Umbau kam noch hinzu." Was folgte waren mehrere Spendenaktionen zu Gunsten des Hauses Matizzo, auch die Stadt Metzingen gab einen Obolus dazu. Im September 2002 folgte schließlich der Einzug. In der Folge galt es, das Haus mit Leben zu füllen. Also hat man versucht ehrenamtliche Gruppen ins Haus zu nehmen, die mit ihrer Arbeit im weitesten Sinne zum Wahlspruch des Hauses Matizzo "Wir sorgen uns um Leib und Seele" passten. Mit der Zeit wurden es immer mehr. Es wurden und werden Projekte gestartet und man war von Anfang bemüht, mit anderen Einrichtungen zu kooperieren. "Das ist ganz wichtig für uns", sagt Friedrich Handel, zweiter Vorsitzender, "dass wir Teil eines Netzwerkes sind." Handel ist überzeugt davon, dass das Haus Matizzo - Diakonischer Förderverein in Zukunft noch mehr Angebote anbieten muss. "Der Bedarf", sagt er ,"ist groß."

Die Erfolgsgeschichte wird sicher weitergeschrieben. "Es ist", sagt Siegfried Laib, Erster Vorsitzender, "viel mehr aus der Einrichtung geworden, als wir das vor zehn Jahren gedacht hatte."

Info Offiziell gefeiert wird freilich auch. Am Samstag, 22. September, ab 18 Uhr gibt es in der katholischen St. Bonifatiuskirche einen Festgottesdienst mit Pfarrerin Petra Frey und Pfarrer Hermann Weiß mit anschließendem gemütlichem Beisammensein und einigen Grußworten.

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